Geschäftsgeheimnisse bestens geschützt

Wenn es draußen kalt wird, soll es in den eigenen vier Wänden umso gemütlicher werden. Heizen mit Holz liegt voll im Trend. Die Nachfrage nach regenerativen Energien und das gestiegene Umweltbewusstsein sind größer als je zuvor – Tendenz steigend. Laut einer Studie der Universität Hamburg werden in Deutschland jährlich knapp 28 Millionen Festmeter Holz verbrannt. Immer häufiger in Kaminöfen. Doch der globale Wettbewerb sowie der Preisdruck in der Herstellung von Kaminöfen sind hoch – nicht zuletzt, weil asiatische Unternehmen zunehmend aufholen. Für deutsche Mittelständler gilt es, ihr Know-how gegenüber der internationalen Konkurrenz zu schützen um den Innovations- und Technologievorsprung langfristig abzusichern.

„Unsere Produktentwicklung ist sehr innovativ“, sagt Christian Krebs, stellvertretender IT-Leiter bei Hase Kaminofenbau. „Niemand soll eine Chance haben, an unsere Daten zu kommen.“ Aus diesem Grund entschied sich Hase Kaminofenbau für ein Inhouse-Rechenzentrum. Im Customer Based Data Center kommt die gleiche Technologie zum Einsatz wie in den hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland. Die auf den Servern gespeicherten Geschäftsgeheimnisse – etwa zu innovativen Materialien, Stoffzusammensetzungen oder Produktneuheiten – sind somit bestens vor unbefugtem Zugriff geschützt.

Christian Krebs, stellvertretender IT-Leiter bei Hase Kaminofenbau, prüft die technischen Komponenten des Inhouse Rechenzentrums. Christian Krebs, stellvertretender IT-Leiter bei Hase Kaminofenbau, prüft die technischen Komponenten des Inhouse Rechenzentrums. (© 2017 Telekom)

Das Geschäft ausbauen

Hase Kaminofenbau stellt seit fast 40 Jahren Kaminöfen her. „Während der Ölkrise in den 70er Jahren baute der Architekt und Unternehmensgründer, Walter Blasius, den ersten Kaminofen für sein Wohnhaus“, sagt Carmen Hoffman, Leiterin Kommunikation bei Hase Kaminofenbau. „In seiner Garage entwickelte er einen Ofen, der seinen Vorstellungen von Design und Qualität gerecht wurde.“ Heute beschäftigt das Unternehmen 200 Mitarbeiter und ist zu einem der führenden Hersteller der Kaminofenbranche gewachsen. Der Mittelständer aus Trier verkauft seine Kaminöfen erfolgreich in Europa, Asien und den USA.

Mit der Cloud verbunden

Um weiter wachsen zu können, benötigte Hase Kaminofenbau eine hochverfügbare, leistungsstarke IT-Infrastruktur. Gemeinsam mit ihrem Partner Medialine AG fasste die Telekom die gesamte bisherige Serverlandschaft in eine Managed Private Cloud zusammen. Das Customer Based Data Center für virtualisierte Rechenzentrums-Ressourcen vor Ort wird durch ein Virtual Private Data Center in der Cloud ergänzt. Das Inhouse-Rechenzentrum von Hase Kaminofenbau ist auf diese Weise mit der Cloud verbunden. Das Unternehmen kann so IT-Ressourcen bei Bedarf jederzeit durch zusätzliche virtuelle Server in der TelekomCloud erweitern. So greifen etwa Mitarbeiter aus den beiden Vertriebsstandorten in der Schweiz und in Frankreich sowie der Fachhandel auf unkritische Unternehmensdaten in der Cloud zu.

Weiterführende Links zum Thema

Produktdatenblatt Customer Based Datacenter (PDF)

Managed Private/Hybrid Cloud

Homepage Hase Kaminofenbau