Macbook und Co. sind robuster

Apple-Produkten eilt ein Ruf voraus:  Teuer, aber zuverlässig.  Dass dieses Image wirklich stimmt, legt jetzt eine Studie von Consumer Reports nahe. Über fünf Jahre dauerte die Untersuchung mit fast 60.000 Teilnehmern. Nach deren Erfahrung fallen in den ersten drei Jahren nur zehn Prozent der Apple-Rechner komplett aus. Zum Vergleich gilt das bei der Windows-Konkurrenz – je nach Hersteller – für 16 bis 19 Prozent.

Apple-Service ist dreimal teurer

Außerdem: Unter den Notebooks, die sogar öfter ihren Geist aufgaben, trugen 42 Prozent das Apfel-Logo. Das gleiche Mehrfach-Malheur leisteten sich hingegen 55 Prozent der Geräte mit einem Windows-Betriebssystem. Auch das sieht auf den ersten Blick gut für die Notebooks aus Cupertino aus. Doch die Sache hat einen Haken. Wenn Macbook und Co. kaputt sind, wird ihre Instandsetzung deutlich teurer. Ein Drittel der Reparaturen kostete in der Regel 300 Dollar. Das ist dreimal mehr als Windows-Nutzer für eine Notoperation hinlegen mussten. Deshalb empfehlen die US-amerikanischen Warentester eine erweiterte Garantie beim Kauf von Macbooks.

Klar, je länger ein Gerät in Gebrauch ist, desto anfälliger wird es. Und auch hier zeigt der Laptop-Vergleich: Apples Notebooks sind robuster, obwohl sie pro Woche rund 23 Stunden laufen. Das sind immerhin drei Stunden mehr als alle Notebooks durchschnittlich in Betrieb sind.

Apple-Nutzer sind zufriedener

Die größere Zuverlässigkeit trägt Früchte. So belegt der Laptop-Vergleich am Ende, dass 71 Prozent der Apple-Nutzer sehr zufrieden mit ihren mobilen Rechnern sind. Unter den Verwendern von Windows-Notebooks behaupten das nur 38 Prozent von sich.

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