High-Speed-Übertragung mit LiFi

Was für eine Datenraserei: LiFi überträgt sagenhafte 224 Gigabit pro Sekunde – damit lassen sich 18 Filme innerhalb eines Wimpernschlages herunterladen. Im Vergleich dazu ist das herkömmliche WiFi hundert mal langsamer, berichtet das World Economic Forum. Wie ist der Tempozuwachs möglich? LED-Singallampen senden Lichtimpulse an das Empfängergerät (Smartphone oder Tablet). Diese fangen die elektrischen Impulse auf und wandeln sie in Einsen und Nullen um. Konkret bedeutet dass: Nutzer könnten künftig unter Deckenlampen surfen.

LiFi  will nicht nur die Lösung für das steigende Datenvolumen in der Welt sein. Das Licht-Netz verschont User auch vor elektromagnetischen Strahlen, was in Flugzeugen und Krankenhäusern besonders vorteilhaft ist.

Ende des WiFi?

Trotz der High-Speed-Performance wird LiFi das herkömmliche WiFi nicht so schnell ablösen. Denn die Zukunftstechnologie hat einen entscheidenden Nachteil. Die Daten werden über die LED-Lampen nur auf direkte Sicht übertragen. Anders als WiFi ist die Technologie nicht in der Lage, Hauswände zu durchdringen oder mittlere Distanzen bei der Datenübertragung zu überbrücken. Die Verbindung wird nach Verlassen des Raumes sofort unterbrochen.

Entwickelt wurde die Zukunftstechnologie vom deutschen Forscher Harald Haas an der Universität Edinburgh. In diesem Video erklärt er, wie die Licht-Übertragung genau funktioniert:

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