Sie kommuniziert dank zusätzlich enthaltener Funkprotokolle mit vielen weiteren Produktfamilien renommierter Hersteller. In der für den deutschen Markt vorgesehenen Version werden bereits die Funkprotokolle HomeMatic, Homematic IP sowie ZigBee Pro enthalten sein – und auch DECT ULE ist bereits eingebaut. Bei Bedarf könenn Nutzer zusätzliche Funkprotokolle per USB-Stick erweitern, sobald das jeweilige Protokoll von der Smart Home Plattform QIVICON unterstützt wird.

Besonders wichtig: In einem der zwei vorhandenen USB-Ports findet ebenso ein 3G-Funkstick Platz und kann so, bei einem etwaigen Ausfall der Routerverbindung, die Steuerung über das Mobilfunknetz sicherstellen.

Die Verbindung mit handelsüblichen DSL-Routern lässt sich zudem nicht ausschließlich per Kabel herstellen. Das geht mit der neuen SmartHome Base jetzt auch kabellos über WLAN. So lässt sich das Home Base 2.0 (Download des Datenblatts von Home Base 2.0) überall aufstellen und kann die verbundenen Geräte und Sensoren unabhängig von baulichen Gegebenheiten steuern.

Auch interessant: Smart Home Monitor 2017: So smart ist Deutschland

In Kürze nimmt die Telekom zusätzlich eine Vielzahl auf HomeMatic IP basierender Komponenten in das Magenta SmartHome Portfolio auf. Diese sind sowohl mit der bisherigen Version der Home Base als auch mit der neuen SmartHome Base kompatibel.

Magenta SmartHome unterstützt Lautsprecher von Sonos

Mit der zur IFA erscheinenden neuen Version der Magenta SmartHome App wird das vernetzte Zuhause zum Konzertsaal. Die Smart Speaker von Sonos, der Nummer eins in Sachen Wireless-Hi-Fi, ergänzen die Haussteuerung um eine hochwertige Soundausgabe.

Sonos-Lautsprecher lassen sich dank der QIVICON Home Base 2.0 jetzt auch SmartHome System einbinden Sonos-Lautsprecher lassen sich dank der QIVICON Home Base 2.0 jetzt auch SmartHome System einbinden (© 2016 Sonos)

Die Verbindung mit der Telekom-App eröffnet viele weitere Möglichkeiten: So spielt der smarte Haushüter bei Abwesenheit der Bewohner beispielsweise Geräusche von Hausgeräten ab und simuliert so auch akustisch deren Anwesenheit. Ungebetene Gäste lassen sich so durch das gezielte Abspielen von Hundegebell abschrecken. Zusätzlich zur Benachrichtigung per Push-Nachricht oder SMS können im Alarmfall über die Sonos Smart Speaker akustische Warnsignale ausgegeben werden. Das verbessert die Sicherheit im vernetzten Zuhause.

Auch interessant: Klüger wohnen

Gesünderes Klima in den smarten vier Wänden

Die Wetterstation von Netatmo misst die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit oder die Luftqualität in Räumen und im Außenbereich. Die Magenta SmartHome App verbindet jetzt die kleine Wetterstation mit anderen Komponenten im Haushalt und schafft damit ein gesünderes Zuhause. In Kombination mit Leuchten von Osram oder Philips Hue gibt sie beispielsweise dem Licht eine andere Farbe und kann zum Beispiel farblich warnen, wenn der Kohlendioxidgehalt der Raumluft zu hoch wird. Oder sie signalisiert per Push-Nachricht, dass gelüftet werden sollte, weil die Luftfeuchtigkeit zu sehr ansteigt.

Das französische Unternehmen Netatmo Netatmo präsentierte auf der IFA 2016 ein smartes Heizkörperthermostat, das ebenfalls QIVICON-kompatibel ist. Das französische Unternehmen Netatmo Netatmo präsentierte auf der IFA 2016 ein smartes Heizkörperthermostat, das ebenfalls QIVICON-kompatibel ist. (© 2016 Netatmo)

Registriert die Wetterstation ein Über- oder Unterschreiten der gewünschten Klimawerte, kann das Raumklima auch automatisch angepasst werden. So schaltet die Wetterstation beispielsweise den Ventilator ein, wenn es zu heiß wird, und sorgt unmittelbar für angenehme Abkühlung.

Auch interessant: KIWI, der Haustürschlüssel der Zukunft

Viel smartes Licht durch Collective Light Control

Sieben führende Leuchtenhersteller haben sich mit dem Lichtforum NRW zusammengeschlossen, um einen einheitlichen Standard für die Steuerung von Leuchten zu etablieren. Dieser basiert auf einem Funk-Chip von eQ3 und sendet mit dem Funkstandard HomeMatic. In ausgewählte Leuchten der sieben Hersteller wird ein identischer Funk-Chip (Collective Light Control – CLC) verbaut, über den die unterschiedlichen Lampen in gleicher Weise angesteuert werden.

So lässt sich eine Vielzahl neuer Leuchten von Fischer & Honsel, bpe Licht, Briloner Leuchten, Niermann Standby Sorpetaler Leuchten, Trio und Wofi über die neue Version der Telekom-App steuern und in die verschiedenen Situationen einbinden.

Einfache Bedienung und individuelle Hilfe für Einsteiger und Profis
Mit der neuen App-Version wird es für Telekom Kunden besonders einfach, ihr Domizil in ein smartes Zuhause zu verwandeln. Die App gibt Empfehlungen für 18 verschiedene Anwendungen, wie „Energie sparen“, „Licht dimmen“, „Gemütlicher Abend“ oder „Ab ins Bett“ und erleichtert auch SmartHome Neulingen den Einstieg. Darüber hinaus wurde der Hilfe-Bereich um einen Video-Chat für individuelle Unterstützung und Hilfe-Videos mit praktischen Tipps zu verschiedenen Fragen erweitert.