EU-Studie untersucht Stand bei Industrie 4.0

Die EU will den europäischen Mittelstand zielgerichtet bei der Digitalisierung unterstützen. Den Anfang macht die Studie "Smart Engineering". Diese soll klären,  wie weit europäische Firmen das Thema Industrie 4.0 bereits umgesetzt haben, welche Förderinitiativen auf nationaler Ebene existieren und welche Unterstützung bei kleinen und mittleren Unternehmen wirklich ankommt. Diese könnten besser von der Digitalisierung profitieren, wenn klarer sei, wo neue Technologien im Unternehmen am besten eingesetzt werden können. In einem Arbeitspapier der EU heißt es:

„Konkurrenzmärkte wie Nordamerika oder Ostasien scheinen viel besser aufgestellt. Das sollte für Europa Grund zur Sorge sein.“

Stresstest-Tool und Pilotprojekte für Mittelstand

Vor allem bei den Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen, sieht die EU noch viel ungehobenes Potential. In diesem Punkt soll eine Förder-Landkarte in verschiedenen Sprachen helfen, die aufzeigt, wo noch Bedarf an zielgerichteter Unterstützung  besteht.

Um zu sehen, wie weit sich ein Unternehmen bereits auf die Digitalisierung eingelassen hat und auf welchen Feldern noch Nachholbedarf besteht, entwickeln die Forscher zudem ein Stresstest-Tool. Einige Firmen profitieren auch direkt, indem sie bei Pilotprojekten wie der Einführung neuer Technologien von den Wissenschaftlern unterstützt werden.

 

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