Mehr Smartphones, mehr mobile Apps

Ob in der Bahn, im Café oder einfach bequem von zu Hause – so gut wie jeder nutzt heutzutage Smartphones und Tablets. Mit der zunehmenden Verbreitung der Geräte geht eine weitere Entwicklung einher: das Wachstum des Software-Marktes. Genau genommen sind es mobile Apps, die Nutzer immer häufiger auf ihre Geräte downloaden und damit für ein sprunghaftes Wachstum des Marktes sorgen. 2013 setzten die Entwickler noch 547 Millionen Euro um, im vergangenen Jahr stiegen die Einnahmen bereits auf 910 Millionen und in diesem Jahr wird ein erneuter Zuwachs (etwa 41 Prozent) erwartet. Laut des IT-Branchenverbandes Bitkom investieren die Nutzer 2015 rund 1,3 Milliarden Euro in mobile Apps.

Wie kommt die Software-Industrie zu ihrem Milliarden-Geschäft?

Wie kommt es zu dieser gigantischen Zahl? Auf der einen Seite trägt die hohe Anzahl an Smartphones und Tablets dazu bei: Je mehr Endgeräte es gibt, desto mehr mobile Apps werden heruntergeladen. Auf der anderen Seite steigt das Angebot an diversen Anwendungen. Die fünf größten Download-Plattformen – dazu zählen Google Play Store, Apple AppStore, Amazon Appstore, Windows Phone Store und BlackBerry World – verzeichnen insgesamt 3, 7 Millionen eingetragene Apps.

Bitkom-Chef Bernhard Rohleder weiß auch, welche Apps besonders gut bei den Nutzern ankommen:

"Am beliebtesten sind unverändert Anwendungen für soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und Spiele."

Darüber hinaus sind auch Fitness- und Gesundheitsanwendungen immer beliebter bei Fans der mobilen Anwendungen. Die meisten Apps sind kostenlos herunterzuladen. Die Mehrheit der Einnahmen erfolgt erst über In-App-Käufe, das heißt über kostenpflichtige Zusatzinhalte der jeweiligen Apps. Lediglich 15 Prozent des Umsatzes werden über den direkten Verkauf einer App generiert. Als weitere Einnahmequelle dient außerdem die in den Anwendungen eingebettete Werbung.

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