Zu den Themen des Gipfels gehörten unter anderem die Abwehr von Cyberangriffen, die Zukunft der Kriegsführung, die Entwicklung von Normen und Regeln für den Cyberraum, die Bekämpfung von Cyber-Terrorismus sowie die wirtschaftliche Bedeutung von Cybersicherheit.

Die Digitalisierung verändert, wie wir leben und arbeiten. Menschen und ihre Smartphones, Autos, Haushaltsgeräte – alles verbindet sich. Bis 2020 werden mehr als 50 Milliarden Geräte vernetzt sein – mit viel versprechenden Aussichten bei Geschwindigkeit und Kosteneffizienz.

"Das Internet der Dinge oder Industrie 4.0 bieten den Europäern die Chance, bei der Digitalisierung aufzuholen. Sicherheit ist dabei ein entscheidender Faktor."

Thomas Kremer

Vorstand Datenschutz, Recht und Compliance der Deutschen Telekom/cite>

Vorstandsmitglied Datenschutz, Recht und Compliance, Deutsche Telekom Vorstandsmitglied Datenschutz, Recht und Compliance, Deutsche Telekom (© 2016 Deutsche Telekom) - Deutsche Telekom AG

Denn mit der Digitalisierung steigt das Risiko für Verbraucher und Unternehmen, Opfer digitaler Angriffe zu werden. Täglich gibt es bis zu 400.000 neue Viren, Würmer und Trojaner im Netz. Die Schäden durch Hackerangriffe schätzt das Center for Strategic and International Studies (CSIS) weltweit auf mehr als 400 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Chancen der Digitalisierung nutzen, die Risiken minimieren: Damit das geht, müssen sowohl Daten, Netze und Rechenzentren als auch Endgeräte und Sensoren im Internet der Dinge künftig maximal geschützt sein. Der Schlüssel dafür sind die Menschen und ihr Verhalten. „Sicherheit muss daher in Zukunft einfach zu bedienen sein – vom Rentner über die Hausfrau und den Studenten bis zum Mittelstand hin zum Großunternehmen“ fordert Dr. Ferri Abolhassan, als T-Systems-Geschäftsführer verantwortlich für die IT Division und Telekom Security und künftig Geschäftsführer Service Transformation der Telekom Deutschland GmbH in dem auf dem Cyber Security Summit vorgestellten Buch: „Security Einfach Machen. IT-Sicherheit als Sprungbrett für die Digitalisierung“.

"Cyberangriffe machen nicht am Schlagbaum Halt."

Timotheus Höttges

Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom

Timotheus Höttges Timotheus Höttges (© 2016 Deutsche Telekom) - Deutsche Telekom AG

„Wenn wir größtmögliche Sicherheit haben wollen, müssen wir miteinander sprechen, international und offen. Genau das wollen wir mit dem vierten Cyber Security Summit erreichen. Es gibt wenige Orte, an denen die Digitalisierung so stringent weitergedacht und vorangetrieben wird wie im Silicon Valley. Deshalb ist es nur konsequent, mit dem Cyber Security Summit genau ins Herz des wohl bedeutendsten Standorte der IT- und High-Tech-Industrie weltweit zu gehen und vor Ort den Diskurs zu suchen“, sagte Höttges vor Beginn des diesjährigen Cyber Security Summit.

"Die Bedeutung von Freiheit und Sicherheit im Cyberspace nimmt immer weiter zu – für Unternehmen, für Strategen und für die Gesellschaft insgesamt."

Wolfgang Ischinger

Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz

Die Münchner Sicherheitskonferenz hat sich über die letzten fünf Jahrzehnte zu einer der weltweit wichtigsten Plattformen für den außen- und sicherheitspolitischen Dialog entwickelt. In dieser Zeit hat sich auch die sicherheitspolitische Gefährdungslage grundlegend gewandelt und erfordert heute angesichts zahlreicher Bedrohungen aus dem Cyberraum neue Strategien und Lösungsansätze von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Im Rahmen des Cyber Security Summit wollen die Münchner Sicherheitskonferenz und die Deutsche Telekom hierzu einen entscheidenden Anstoß geben und eine Plattform bieten, um die Herausforderung Cybersicherheit gemeinsam zu debattieren

Weiterführende Links zum Thema

Video: Eindrücke vom Cyber Security Summit

Das Handelsblatt zum Cyber Security Summit: Gegen die Bedrohung aus dem Internet

Webseite zum Cyber Security Summit

Münchner Sicherheitskonferenz