Samsung Galaxy S7 und S7 Edge

Samsung setzt bei seinen neuen Galaxy Spitzen-Modellen auf vertrautes Design (wie von Galaxy S6 und S6 Edge bekannt) und auf brandneue Technik wie Samsungs neuen, wassergekühlten Achtkern-Prozessor Exynos 8890 (Taktung: 2,3 GHz) und Andoid 6. Der koreanische Tech-Gigant hat aber auch Nutzerwünsche aufgegriffen und das Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge mit wasser- und staubgeschützten Gehäusen sowie einem Zusatzfach für eine microSD-Speicherkarte (bis 200 GB) ausgestattet.

Zudem sind die eingesetzten Kameras verbessert worden, zwar hat die Hauptkamera jetzt „nur“ noch 12 Megapixel (vorher: 16 Megapixel), der Autofukus soll aber dank neuer Technik noch schneller als bei S6 und S6 Edge arbeiten. Außerdem sorgen laut Samsung die neue Dual-Pixel-Technik (jedes Pixel auf dem Sensor kann Dank verkleinerter Megapixelzahl mehr Licht einfangen) und die lichtstarken f/1,7-Objektive für bessere Bilder im Vergleich zu den Vorgängern.

Deutliche optische Unterschiede zwischen Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge sind beim Bildschirm erkennbar: Das Galaxy S7 hat ein gerades Display mit 5,1-Zoll (Diagonale: 12,95 Zentimeter) im klassichen Smartphone-Stil. Das Galaxy S7 Edge verfügt über einen 5,5 Zoll großen Bildschirm (13,97 Zentimeter) mit auffällig gebogenen Seiten („Edge“). Darauf lassen sich anhand von Mini-Apps Nachrichten- oder Sport-Ticker anzeigen.

Sony Xperia X

Sony benennt seine Xperia-Serie in Teilen um: Auf die Z- folgen jetzt die X-Modelle, mit denen ab sofort in der Smartphone-Oberklasse um Kunden geworben wird. Das Xperia X, das neue Top-Smartphone der Japaner für den deutschen Markt, ist kleiner und handlicher als sein Vorgänger Xperia Z5, sein Display misst 5 statt 5,2 Zoll (Z5). Das Xperia X besitzt ein schickes Gehäuse aus Alu und Glas und Sony setzt dabei zusätzlich auf ein weniger kantiges Design.

Auch wenn andere Anbieter längst Displays mit noch mehr Detailschärfe einsetzen, gibt’s bei Sony weiterhin Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel, Detailschärfe: 441 ppi). Im neuen Sony Xperia X arbeitet ein Mittelklasse-Prozessor der Snapdragon-Serie (Snapdragon 650 mit 2 x 1,8 GHz- und 4 x 1,4 GHz-Taktung und 3 GB Arbeitsspeicher). Die Kamera-Ausstattung ist aber vom Feinsten: Vorne knipst eine 13-Megpixel-Kamera Selbstbildnisse, hinten kommt ein 23-Megapixel-Sensor und ein Hybrid-Autofokus zum Einsatz.

LG G5

LG will mit seinem Top-Modell LG G5 frischen Wind in die Smartphone-Welt bringen. Das G5 wird das erste im Handel erhältliche, modular aufgebaute, Smartphone auf dem Markt werden (noch vor dem Projekt Ara von Google). Als Highlight fürs G5 haben sich die Entwickler ein „magisches Fach“ ausgedacht, ein abnehmbares Modul, das sich am unteren Ende des Metallgehäuses des G5 befindet. Das Fach erlaubt den Austausch des Akkus oder den Einschub anderer Module. Beispielsweise die Kameraeinheit LG Cam Plus – das Kamera-Bedientasten, -Funktionen und -Zusatzakku enthält und so das Smartphone zur Kompaktknipse macht. Das Audio-Modul LG Hifi Plus mit B&O Play kann das Smartphone außerdem zum portablen DAC-Audio Player (Digital-Analog-Wandler) machen. 


Aber auch mit fest eingebauter Top-Ausstattung kann das G5 beeindrucken: Der 5,3-Zoll-Bildschirm (Diagonale: 13,46 Zentimeter, 1440 x 2560 Pixel) liefert eine hohe Detailschärfe (554 ppi), der Snapdragon 820-Prozessor (4 x 2,1 GHz) sorgt zusammen mit 4 GB Arbeitsspeicher, einem Adreno 530-Grafikprozessor und Android 6 für sehr flottes Arbeitstempo.

Die Kamera-Ausstattung macht ebenfalls etwas her: Auf der Rückseite des G5 prangt eine leistungsstarke Dual-Kamera. Eine Kameralinse ist mit einem 16-Megapixel-Sensor und Normalobjektiv ausgestattet. Kamera Nr. 2 bietet ein Weitwinkelobjektiv und einen 8-Megapixel-Sensor.

Mit diesen Zusatz-Modulen lässt sich das LG G5 sinnvoll erweiteren (von links nach rechts): SmartHome-Controller "LG Rolling Bot", Kamera-Modul mit Zusatz-Akku "LG Cam Plus", VR-Brille "LG 360 VR" und 360-Grad-Kamera "LG 360 Cam". Mit diesen Zusatz-Modulen lässt sich das LG G5 sinnvoll erweiteren (von links nach rechts): SmartHome-Controller "LG Rolling Bot", Kamera-Modul mit Zusatz-Akku "LG Cam Plus", VR-Brille "LG 360 VR" und 360-Grad-Kamera "LG 360 Cam". (© 2016 LG Electronics)

HTC Desire 825

HTC setzt bei seinem neuen Topmodell Desire 825 auf hübsches Design, frische Gehäusefarben und guten Sound. HTC spricht dabei von Hi-Res-Audio, das für kräftige Bässe und höhere Lautstärke sorgen soll. Highend-Technik befindet sich aber nicht in dem HTC-Smartphone: Sein 5,5-Zoll-Display hat lediglich eine einfache HD-Auflösung („720p“) und den Antrieb übernimmt ein etwas betagter Snapdragon 400-Prozessor. Der Quad-Core-Oldtimer ist mit 4 x 1,6 GHz getaktet.

Honor 7 Premium

Auf dem MWC präsentierte die Huawei-Tocher Honor die Premium-Version des Honor-7-Smartphones. Neben einer Schnellladefunktion verdoppeln die Chinesen den internen Speicher im Honor 7 Premium auf 32 Gigabyte. Außerdem besitzt die Premium-Version auf der Rückseite einen Fingerabdrucksensor.

Hewlett-Packard HP Elite x3

HP bringt mit dem Elite x3 ein Windows-10-Phablet, das über ein 6-Zoll-QHD-Display (Diagonale: 15,24 Zentimeter, 2560 x 1440 Pixel, Schärfegrad: 493 ppi) verfügt. Das wasserdichte (IP67) Business-Smartphone ist mit Qualcomms Snapdragon 820-Prozessor, 4 GB RAM und 32 GB Speicher (erweiterbar per microSD-Karte bis 200 GB) sehr gut ausgestattet. Des weiteren besitzt das Handy eine USB-Typ-C-Schnittstelle, einen Iris-Scanner sowie einen Fingerabdrucksensor. Über die Continuum-Funktion kann das Elite x3 via USB-C oder WLAN mit einem Display-Dock von Microsoft verbunden werden, das das Smartphone zum PC macht – wenn es darüber mit einem Monitor verbunden wird.

ZTE Blade V7

Das Blade V7 wird vom chinesischen Hersteller LTE mit schickem Metallgehäuse und handlichem Design ausgeliefert. Das in Gold und Silber angebotene Android-6-Smartphone bietet gediegene Mittelklasse-Ausstattung wie ein 5,2-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung ("1080p"). Außerem gibt’s einen einfachen Achtkern-Prozessor, einen 2500 mAh-Akku und eine 13 Megapixel-Kamera mit Zwei-Farben-Blitz.

Cat Phone Cat S60

Caterpillar zeigt, dass ultra-robuste Top-Smartphones mehr bieten können als nur ein stabiles Gehäuse. Das Cat S60 ist das erste Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera, die Wärmequellen selbst bei Nebel und Rauch sichtbar macht. Es besitzt eine 13-Megapixel-Hauptkamera, einen aktuellen Achtkern-Prozessor und ein 4,7 Zoll großes HD-Display, das sich auch mit nassen Fingern und Handschuhen bedienen lassen soll. Laut Hersteller ist sein Gehäuse sogar noch robuster als bei seinen Vorgängern und kann Stürze auf Beton aus 1,80 Meter Höhe überstehen. Und soll sogar in einer Wassertiefe von fünf Metern einsetzbar sein.