Mittelstand setzt auf Public Cloud von mehreren Anbietern

Die Verlagerung von Unternehmensprozessen auf Cloud-Plattformen sowie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und damit verbundenen Technologien wie Machine Learning und IoT verstärken die Nachfrage nach Public Cloud Computing im Mittelstand. Rund ein Fünftel der Unternehmen setzen die Cloud-Variante, bei der die Daten auf öffentlichen Servern liegen, bereits in Form von „Infrastructure as a Service” (IaaS) und „Platform as a Service” (PaaS) ein. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (55 Prozent) befindet sich in der Implementierungs- oder aktiven Vorbereitungsphase. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des  IT-Forschungsunternehmen Crisp Research in Zusammenarbeit mit Nordcloud.

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Dabei beschränken sich die meisten Unternehmen nicht nur auf einen Cloud-Anbieter. Über die Hälfte bezieht die Dienste von zwei Providern, 18 Prozent sogar von mehr als zwei. Der Grund: Sie wollen das Risiko eines Vendor-Lock-Ins minimieren sowie die Standorte ihrer Rechenzentren weltweit abdecken.

Externe Experten für den Betrieb der Public Cloud gefragt

Fast vier Fünftel der Public-Cloud-Nutzer greifen bei der Implementierung der Daten-Wolke sowie beim Betrieb auf die externe Expertise von IT-Service- und Consulting-Anbietern zurück. Lediglich 22 Prozent der befragten Unternehmen stellen den operativen Einsatz der Public Cloud ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern sicher.