Apple nutzt zu 83 Prozent Ökostrom

Bereits das dritte Mal in Folge kann Apple sich über den Spitzenplatz im Ökostrom-Ranking freuen: 83 Prozent seiner Energie bezieht der Konzern aus regenerativen Quellen, nur 4 Prozent kommen aus Erdgas und jeweils 5 Prozent sind Kohle- und Atomstrom. Auch Facebook (67 Prozent Ökostrom) und Google (56 Prozent Ökostrom) erhalten gute Noten von Greenpeace. Im Mittelfeld des Rankings liegen:

  • HP (50 Prozent)
  • Salesforce (43 Prozent)
  • Microsoft (32 Prozent)
  • IBM (29 Prozent)

Wie wichtig der Einsatz von erneuerbaren Energien bei großen Internetunternehmen ist, betont Energieexperte Niklas Schinerl von Greenpeace:

"Schon jetzt verbrauchen Internetnutzer beim Streamen von Musik und Filmen gigantische Mengen an Strom. Wäre das Internet ein Land, so hätte es weltweit den sechstgrößten Stromverbrauch."

Kritik an Amazon und anderen Internetunternehmen

Der Konzern Amazon Web Services (AWS), der unter anderem Daten von Pinterest und Spotify hostet, landet im Ranking dagegen nur auf dem zwölften Platz: Dort setzt man lediglich zu 17 Prozent auf Ökostrom, während 24 Prozent des Stroms aus Erdgas gewonnen werden und 30 Prozent Kohlestrom sowie 26 Prozent Atomstrom sind. Die Umweltschützer kritisieren außerdem, dass das Internetunternehmen intransparent mit den Quellen umgeht, aus denen es seine Energie bezieht. Bei Samsung (11 Prozent) und Oracle (8 Prozent) ist der Anteil an Ökostrom ebenfalls sehr gering.

Weiterführende Links:

  • Bei einem Pilotprojekt in Las Vegas bringt die kinetische Energie aus den Schritten der Passanten Straßenlaternen zum Leuchten.
  • Bisher galt: Bei Regenwetter liefern Solarzellen keine Energie. Chinesische Forscher könnten dieses Dogma ins Wanken bringen. Sie arbeiten an einer Beschichtung, die auch bei Regen Strom erzeugt.