Wenngleich Firmenchef Dirk Franke mit seinem noch jungen Business bereits sehr erfolgreich ist, so ist es dennoch ein Stück weit eine Wette auf die Zukunft – wie bei eigentlich allen Start-ups. Demzufolge hat auch der Unternehmer seine Geschäftsprozesse auf spontane, wenig vorhersehbare Entwicklung hin angepasst und setzt deshalb auf maximale Skalierbarkeit und Flexibilität, denn: „Wir sind momentan 12 Mitarbeiter und wollen bis Anfang nächsten Jahres rund 20 sein.“, so der Firmenchef aus Herzogenrath in der Nähe von Aachen. Auch aus diesem Grund hat er sich deshalb für Office 365 mit dem Dienstleister Telekom entschieden.

"Wir sind momentan 12 Mitarbeiter und wollen bis Anfang nächsten Jahres rund 20 sein" Dirk Franke, Logcom GmbH "Wir sind momentan 12 Mitarbeiter und wollen bis Anfang nächsten Jahres rund 20 sein" Dirk Franke, Logcom GmbH (© 2015 Eric Remann) - © Eric Remann

Frankes Firma Logcom ist auf dem viel versprechenden Markt der digitalisierten Lagerlogistik tätig. Mit seiner Software Picavi macht er Datenbrillen à la Google-Glass für Kommissionierungen mit so genannter hoher Pickdichte fit, also Waren die sich schnell distribuieren lassen müssen. Dabei trägt der Lagerarbeiter eine mobile WLAN-Datenbrille mit integriertem Display. Auf diesem sieht er kontextabhängig nur die für ihn aktuell relevanten Informationen und wird so optimiert durch seinen Arbeitsprozess geleitet; dabei werden Art und Menge der Waren für den aktuellen „Pick“ angezeigt. In die Brille ist zudem ein Barcodescanner integriert, der den richtigen Stellplatz erkennt.

„Dieser Markt wächst massiv – an diesem Wachstum möchten wir teilhaben, uns auf unsere Kernprozesse konzentrieren können und kostbare Zeit nicht mit IT-Administration vergeuden“, erläutert Firmenchef Franke die Gründe für den Wechsel zum Office aus der Cloud. Außerdem suchte der Unternehmensgründer eine Möglichkeit, seinen klassischen Exchange-Server in „Rente“ zu schicken, die technischen Anforderungen zu senken, schnell skalieren zu können und auch weiterhin komfortabel moderne Kommunikationsmittel wie Video-Konferenzen bei sich nutzen zu können.

Unterstützung und Beratung durch die Cloud-Experten der Telekom

Zur optimalen Entscheidungsvorbereitung nutzte Dirk Franke die Presales-Beratung der Telekom. Hier ließ er sich bestätigen, dass sich Office 365 auch von Nicht-ITlern einrichten und administrieren lässt; dass es keinerlei funktionale Einschränkungen gegenüber seiner alten Exchange-Landschaft gibt und er ließ sich informieren, welche detaillierten Möglichkeiten er mit der Software insgesamt nutzen kann. „Danach war uns auch klar, dass wir kein eigenes Team zur Betreuung der Lösung aufbauen müssen“, lobt Franke die intensive Beratung.

Den Aufwand für eigene Hardware konnte das Unternehmen dank der Auslagerung von Services in die Cloud auf ein Minimum reduzieren. Den Aufwand für eigene Hardware konnte das Unternehmen dank der Auslagerung von Services in die Cloud auf ein Minimum reduzieren. (© 2015 Eric Remann) - © Eric Remann

Den größten Pluspunkt konnte das Serviceteam indes damit sammeln, dass der Punkt Lizenzierung – für Unternehmen mitunter ein zeitaufwändiges Thema beim Einsatz von Microsoft-Produkten – völlig außer Acht gelassen werden konnte. Franke: „Unser Berater hat die für uns optimale Lösung recherchiert, das haben wir gebucht und konnten es direkt danach nutzen. Gewinnen wir neue Mitarbeiter, buchen wir die benötigte Software einfach im laufenden Prozess dazu, fertig. Kein Auseinandersetzen mit Lizenzdetails, kein Rumärgern mit Verträgen.“
Im Beratungsangebot inkludiert war zudem die Schulung eines Mitarbeiters, der nach telefonischer Kurzanleitung so in der Lage war, den gesamten Umzug der bestehenden Office-Landschaft zu Office 365 zu bewerkstelligen. Gerade einmal zweieinhalb Stunden waren dafür notwendig, zudem kein IT-Administrator oder anderer dezidierter IT-Support.

Seit diesem Blitzstart nutzen die Logcom-Anwender das Produkt in seiner ganzen Breite. Für Videokonferenzen setzen sie „Skype for Business“ ein, und auch die mobilen Apps für iPhone oder iPad gebrauchen die Anwender dort sehr intensiv. Und auch hier gilt: Apps herunterladen, synchronisieren – fertig. Keine zusätzliche Administration vonnöten, kein technischer Support notwendig.

Verzicht auf Exchange

Für den Einsatz von Office 365 bei dem Jungunternehmen ein weiteres, sehr entscheidendes Kriterium war der Verzicht auf Exchange und der damit ebenfalls überflüssig gewordene Kauf von weiterer Hardware. Der Grund: „Gerade als schnell wachsendes Unternehmen muss man sich die Frage stellen, ob die Serverkapazitäten von heute auch denjenigen von morgen entsprechen. Bestenfalls stimmt das Verhältnis von Hardwarekapazität und Mitarbeiterzahl, schlimmstenfalls hat man jedoch zu wenig Platz oder auch umgekehrt bezahlt man für dann gar nicht mehr notwendige Hardware. Das ist bei diesem cloudbasierten Produkt nun komplett obsolet geworden für uns“, berichtet Dirk Franke.

Dass man sich bei dem nordrhein-westfälischen Logistikspezialisten allerdings rundum gänzlich weniger Hardware-Sorgen machen muss, liegt indes am für Kunden der TelekomCLOUD exklusiven Bonusprodukt: Für jeden Anwender bekommt der Kunde kostenlosen Speicherplatz auf TeamDisk, dem sicheren Online-Speicher für Unternehmen. Alle Daten darin werden in sicheren Telekom-Rechenzentren in Deutschland gespeichert, die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, durch ein modernes Speicherverfahren mit dreifacher Replikation sind die Dateien auch verlässlich gegen Datenverlust geschützt.

Optimal für die Datenstrategie geeignet

Im Fall von Logcom passt dieses Produkt optimal in die Datenstrategie, das heißt: Lediglich hoch vertrauliche, sensible Daten wie beispielsweise den Quellcode für Picavi speichert das Softwareunternehmen auf seinen eigenen Hochsicherheits-Servern innerhalb der Geschäftsräume. Alles andere an ebenfalls wichtigen Daten, wie etwa die kaufmännischen Inhalte oder Intranet-Dateien, landet auf TeamDisk oder verbleibt in der Office-Lösung.

Aus Sicht des Firmenchefs spielt es dabei durchaus eine Rolle, dass er hinsichtlich seiner besonders vertraulichen Daten sicher sein kann, dass diese Daten Deutschland nicht verlassen. Dabei nutzt Logcom den Cloud-Speicher auch für den schnellen Austausch größerer Dateimengen im Unternehmen. Kurzum: „Wir haben keine große Serverlandschaft mehr bei uns stehen und benötigen fast gar keine interne Hardware mehr“, resümiert Unternehmer Franke.

Was die zukünftige Entwicklung angeht, muss sich Firmenchef Franke um Lizenzierung, Skalierung oder Hardwarekauf keine Sorge mehr machen. Sondern er kann jetzt auf Knopfdruck neue Mitarbeiter aufschalten. Hinzukommt, dass Logcom auch in Sachen Kundenmanagement moderne, digitale Wege geht: „Wir setzen fortan Salesforce als komplett cloudbasierte Lösung für das CRM ein. Und auch hier ist es die völlig harmonische Integration des Produkts in Office 365, die mich erneut bestätigt hat, mit unserer Office-Software aus der Cloud die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Auf einen Blick: Logcom GmbH und Microsoft Office 365

  • Unternehmen: Logcom GmbH
  • Firmensitz: Herzogenrath
  • Branche: Logistik
  • Mitarbeiter: 12
  • Eingesetzte Lösungen aus dem TelekomCLOUD-Portal: Office 365 Business Premium und TeamDisk

Das Unternehmen:

Die Logcom GmbH macht mit ihrem Kommissioniersystem „Picavi“ Datenbrillen für die praxisgerechte Anwendung in der Lagerlogistik nutzbar. Dabei trägt der Lagerarbeiter eine mobile WLAN-Datenbrille mit integriertem Display und wird so optimiert durch seinen Arbeitsprozess geleitet. Vom Vorteil einer solchen verbesserten Lagerlogistik konnte Logcom schon mehrere große, international agierende Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen überzeugen, die Picavi bereits einsetzen. Der Softwareentwickler hat momentan 12 Mitarbeiter, will aber kurzfristig bereits auf 20 wachsen.

Herausforderung:

Das Unternehmen möchte schnell wachsen und sich dabei nicht mit IT-Administration beschäftigen müssen. Logcom nutzt sämtliche Tools der Microsoft-Office-Familie und setzt aus firmeninternen Gründen dabei auch sehr intensiv auf Video-Konferenzen. Es suchte einen Weg, Office fortschrittlicher zu nutzen.

Lösung:

Logcom ist auf Office 365 Business Premium umgestiegen, setzt voll auf das cloud-basierte Produkt. Zudem kommen auch die Telekom-exklusiven zusätzlichen Lösungen wie beispielsweise TeamDisk zum Einsatz.

Ergebnis:

Die Skalierbarkeit ist gewährleistet, Logcom kann neue Mitarbeiter bei Bedarf einfach und schnell in Office 365 hinzubuchen. Zudem machte es die Cloudstruktur möglich, dass das Unternehmen kaum noch eigene Server-Hardware einsetzen muss. Schließlich verringerte sich der Administrationsaufwand deutlich.

Weiterführende Links zum Thema

Microsoft Office 365 in der Telekom Cloud

Office 365 Business Premium

Die Presales-Beratung der Telekom hilft beim Umstieg in die Cloud

Logcom GmbH

TeamDisk