Wenn es darum geht, Software-Lizenzen von Microsoft abzurechnen, setzen viele Unternehmen auf sogenannte Service Provider Licensing Agreements (SPLA). Das Prinzip: Service Provider melden jeden Monat an Microsoft, welche Lizenzen bei ihren Kunden gerade genutzt werden, und Microsoft rechnet auf Basis der monatlichen Reportings ab. Das ist zwar komfortabel für das Unternehmen Microsoft, aber nicht unbedingt für die Service Provider. Denn die entsprechenden Reportings sind häufig mit erheblichem Aufwand verbunden.

Eine Lösung bietet die schweizerische Octopus Cloud AG an: Ihr SPLA Manager erfasst Hard- und Software-Bestände, erstellt Reportings am Monatsende und zeigt Einsparpotentiale auf. Damit haben die Schweizer offenbar eine echte Marktlücke entdeckt. Erst 2013 gegründet, hat die Octopus Cloud AG bereits Kunden auf der ganzen Welt.

Anbietersuche mit hohen Ansprüchen

Bisher hat Octopus Cloud seine Lösung in eigenen Rechenzentren in der Schweiz betrieben. Doch in Deutschland sind die Bedürfnisse der Kunden anders: Bei Cloud-Anwendungen legen hiesige Firmen großen Wert auf den Standort. Mit Rechenzentren in Deutschland verbinden Unternehmen besonders hohe Sicherheit und strengen Datenschutz.

„Und nicht nur von Kunden, auch von potenziellen europäischen Reseller-Partnern kamen Ansprüche, die bis dato keiner gestellt hatte“, erzählt Bruno Pauli, Co-CEO bei Octopus Cloud. „Sie verlangten zum Beispiel spezielle Zertifikate der Rechenzentren, die ein hohes Sicherheits-Niveau bescheinigen.“

Deshalb suchte die Octopus Cloud AG einen Anbieter für sofort verfügbare Infrastruktur-Services nach deutschem Datenschutzrecht mit zertifiziertem hohem Sicherheitsniveau. Wichtig dabei: Der Dienstleister sollte mit dem hohen Expansionstempo der Schweizer mithalten können. „Skalierbarkeit und Flexibilität waren für uns sehr wichtige Punkte“, sagt Pauli. Die Firmengründer verglichen verschiedene Anbieter miteinander und ihnen war schnell klar: Ihre Anforderungen werden optimal mit der Open Telekom Cloud abgedeckt.

Zertifizierte Sicherheit, deutscher Datenschutz

Das Public-Cloud-Angebot der Telekom wird in modernsten Rechenzentren in Sachsen-Anhalt betrieben. Damit unterliegen sämtliche Daten, die dort gespeichert und verarbeitet werden, den strengen, deutschen Datenschutzbestimmungen. Und unabhängige Stellen haben das hohe Sicherheitsniveau bereits mehrfach bestätigt. So wurde die Open Telekom Cloud mit dem „TÜV Trusted Cloud Siegel“ und dem „CSA Star Level 2 Gold Award“ zertifiziert. Darüber hinaus stuften die Analysten der Experton Group die Telekom beim Security Vendor Benchmark 2016 als führenden Anbieter von Sicherheitslösungen ein.

„Ein spontan skalierbares Angebot auf Basis OpenStack mit einem solch hohen Sicherheits- und Datenschutzniveau von einem derart renommierten Betreiber gibt es zurzeit einfach kein zweites Mal“, lobt Pauli. „Deshalb war für uns klar, dass wir mit unserem SPLA Manager in die Open Telekom Cloud umziehen möchten.“

Dann ging alles sehr schnell: Bereits nach einem Tag war der erste Server startklar.

DEine Woche und ein Telefonat später arbeitete die Octopus Cloud AG bereits produktiv mit Web und Datenbank Servern. Das System, das bisher im eigenen Rechenzentrum in der Schweiz lief, wurde sukzessive in die Open Telekom Cloud gespiegelt. Eine Woche und ein Telefonat später arbeitete die Octopus Cloud AG bereits produktiv mit Web und Datenbank Servern. Das System, das bisher im eigenen Rechenzentrum in der Schweiz lief, wurde sukzessive in die Open Telekom Cloud gespiegelt. (© 2016 Telekom)

Nach vier Wochen Implementierungs- und Testphase schaltete das Schweizer Unternehmen dann komplett vom Schweizer Rechenzentren auf die Open Telekom Cloud um. Seitdem wird der SPLA-Manager komplett in deutschen Rechenzentren der Telekom betrieben.

Flexibles Wachstum, spontane Produktentwicklung

Jetzt steht der Eroberung des deutschen Marktes nichts mehr im Wege. Pauli: „Wenn jetzt Fragen nach Datenschutz und Datensicherheit aufkommen, erwähnen wir die Open Telekom Cloud. Und das Verblüffende ist: Danach gibt es so gut wie keine Fragen mehr. Der gute Ruf der Public Cloud der Telekom ist schlicht und einfach vertrauenswürdig.“

Mit der Open Telekom Cloud ist für die Schweizer außerdem vieles einfacher, schneller und günstiger geworden. Eine spontane Skalierung der Ressourcen ist auf Abruf möglich. So profitiert Octopus Cloud zum Beispiel von einer kürzeren Entwicklungszeit für neue Funktionen und Lösungen.

Und dank stundengenauer Abrechnung zahlt das Unternehmen immer nur das, was es tatsächlich verwendet. „Wenn einer unserer Mitarbeiter eine Idee hat, kann er einfach einen Server aufsetzen und rumprobieren. Wenn er fertig ist, fährt er den Server wieder runter“, sagt Pauli.

Mit dem Cloud-Turbo hat das Schweizer Unternehmen beste Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. Eine starke IT-Infrastruktur wird bald noch wichtiger werden, denn die Zahl der Kunden wird zunehmen. Besonders dann, wenn der Octopus SPLA Manager bald im T-Systems Cloud Marketplace aufgenommen wird.

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