Porsche setzt auf Elektromobilität

Der Stuttgarter Autobauer ändert seine Strategie für den Motorsport: Ab 2019 geht er bei der Formel E an den Start, dafür steigt er bei der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) aus. Ebenfalls für 2019 ist der elektrische Sportwagen Mission E angekündigt. Michael Steiner, Entwicklungsvorstand der Porsche AG, kommentiert den Schritt:

„Die Formel E ist für uns das ultimative kompetitive Umfeld, um die Entwicklung von High Performance-Fahrzeugen in puncto Umweltfreundlichkeit, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit voranzutreiben.“

Auch andere deutsche Autohersteller gehen in die Formel E

Porsche ist aber nicht der erste deutsche Autobauer, der den Einstieg in die elektrische Rennserie vorhat. Erst vor wenigen Tagen hatte Mercedes-Benz seine Pläne für die Formel E öffentlich gemacht: Hier soll es bereits 2018 losgehen. Audi gab schon vorher als erster deutscher Hersteller seine Beteiligung bekannt. Auch BMW will ab dem nächsten Jahr dabei sein.

Die Formel E existiert seit 2014 und soll ein Zeichen für Elektromobilität setzen. Den Herstellern wird eine Plattform geboten, um ihre E-Fahrzeuge weiterzuentwickeln. Organisator ist der Automobilweltverband FIA, der auch die Formel 1 veranstaltet. Die Rennen finden auf Stadtkursen in bedeutenden Metropolen wie New York, Hongkong oder Berlin statt.