Seebeck-Effekt soll für längere Akkulaufzeit sorgen

Automatikuhren laden sich mittels Bewegungsenergien selbst auf. Matrix Industries will Smartwatches nun ebenfalls autonom machen – allerdings mithilfe von Körperwärme. Für eine längere Akkulaufzeit der PowerWatch macht sich das Start-up den sogenannten thermoelektrischen Seebeck-Effekt zunutze. Dabei wird die Differenz zwischen Umgebungs- und Körpertemperatur genutzt, um eine elektrische Spannung zu erzeugen, schreibt unter anderem "Golem". Der Effekt fällt umso stärker aus, je deutlicher sich Körper- und Umgebungstemperatur voneinander unterscheiden. Sportliche Aktivitäten mit der PowerWatch sind von Vorteil, da dann die Körperabwärme steigt.

PowerWatch über Indiegogo erfolgreich finanziert

Die PowerWatch soll 2017 auf den Markt kommen. Finanziert wurde die Uhr über die Webseite Indiegogo und brachte 342.000 US-Dollar ein.

Einige Details zur smarten Uhr:

  • verfügt über ein Memory-LCD-Display
  • bis 50 Meter wasserdicht
  • nutzbar als Stoppuhr, Wecker, Schrittzähler, Schlaftracker und mehr
  • Kosten: 130 US-Dollar plus 15 US-Dollar Versandkosten (sowie Einfuhrumsatzsteuer bei Import nach Deutschland)

Weiterführende Links:

  • Wie Sie Ihre Produktivität mithilfe einer Smartwatch steigern können, verraten wir Ihnen im mDM-Beitrag.
  • So eine schlaue Uhr ist eine praktische Ergänzung für das Smartphone. Bevor Sie eine Smartwatch kaufen, sollten Sie allerdings einige wichtige Fakten kennen. Denn dabei geht es um mehr, als nur ein schickes Gehäuse. Auch die inneren Werte müssen stimmen – und zueinander passen.