Mehr Sicherheit dank RFID

Revolutioniert diese Entwicklung die Textilindustrie? Forscher von der Nottingham Trent University haben RFID-Chips direkt in Garn eingearbeitet. Dadurch lassen sich die Datenchips in die Kleidungsstücke einnähen oder verweben, ohne dass sie für das menschliche Auge sichtbar sind.

Das sind schlechte Nachrichten für Ladendiebe. Für sie ist es beispielsweise sehr schwierig, die RFID-Einheit von einem T-Shirt zu trennen und das Kleidungsstück unbemerkt aus dem Laden zu stehlen. Das Kürzel RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation und ermöglicht das Lokalisieren von Objekten mittels Radiowellen.

RFID-Chips: Kosteneffizienz in der Textilindustrie

Die 1mm x 0,5mm großen Chips sollen auch die Kosten für Hersteller und Einzelhänder senken. Dadurch, dass viele Fäden auf einmal gescannt werden können, ist es überflüssig, jeden Barcode einzeln auszulesen. Das ist eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis in der Warenbestandsaufnahme. Erfreulich: Die Preise für die ultrakleinen RFID-Chips schätzen die Forscher auf wenige britische Pence, sobald sie in größeren Mengen hergestellt werden.

In absehbarer Zukunft soll die smarte Kleidung mit den Daten-Chips auch in der Lage sein, mit Waschmaschine und Trockner zu kommunizieren. Sehr praktisch: Der Konsument erhält automatisch eine Warnung, falls er die Waschtemperatur zu heiß einstellt oder Bunt- und Weißwäsche durcheinanderbringt.

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