5G als Chance für besseren globalen Wettbewerb

Für den Aufbau eines Testfelds im öffentlichen Raum haben sich die Senatsverwaltung für Wirtschaft und die Deutsche Telekom zusammengetan. Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) erhofft sich von der fünften Generation (5G) im Mobilfunk eine führende Position im globalen Wettbewerb der Digitalmetropolen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Nachrichtensender n-tv berichtet darüber. Mit Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s ist 5G in jedem Fall deutlich schneller als der gegenwärtige Standard LTE.

Neuer Mobilfunkstandard nur eingeschränkt nutzbar

Und wo werden die Mega-Hotspots installiert? Laut Berichten der "Berliner Morgenpost" sollen unter anderem 5G-Sendeanlagen auf dem früheren Telefunken-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz in Nachbarschaft zur TU Berlin in Charlottenburg aufgebaut werden. Die decken vermutlich einen Radius von etwa einem Kilometer ab. In dem Gebiet könnten die 5G-Anwendungen dann in Echtzeit erprobt werden – wie etwa die Entwicklungen der Berliner Fraunhofer Institute Heinrich Hertz und Fokus, die sich in der Testzone befinden.

Für Otto-Normalverbraucher reicht es jedoch nicht aus, sich am richtigen Ort zu befinden: Um 5G nutzen zu können, benötigt man sowohl auf Sende- als auch auf Empfangsseite entsprechende Technologie. Über diese verfügen gängige Smartphones allerdings noch nicht.

Spätestens bis zum Jahr 2020 soll der schnellere Mobilfunkstandard 5G aber marktreif sein.

Weiterführende Links:

  • Netzwerk der Zukunft: Was Sie vom 5G-Netz haben.
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