Satte 92 Prozent der Unternehmen in der Wohnungswirtschaft sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung zwingend notwendig ist. Rund 70 Prozent überlegen, wie sie ein digitales Geschäftsmodell über ihr Kerngeschäft hinaus vorantreiben können. Das sind die Kernaussagen der Studie „Digitale Transformation in der Wohnungswirtschaft“ des Beratungsunternehmens DMK Innovations.

Doch wo können Immobilienprofis in der Praxis ansetzen? Welche Anwendungen und Services kann die Wohnungswirtschaft anbieten? Und wie können Abläufe effizienter werden?

Senioren unterstützen

Beispiel Hausnotrufsysteme: Dank des seit Jahren bewährten Hilfeknopfs können sich Senioren in den eigenen vier Wänden lange selbständig versorgen, statt ins Wohnheim mit Rundumbetreuung umzuziehen. Das funktioniert reibungslos, allerdings nur, solange der Notrufsender in greifbarer Nähe ist. Deshalb bietet die Telekom einen ergänzenden Service an: Die Wohnung des Seniors wird zusätzlich mit Sensoren ausgestattet, die über eine IoT-Lösung vernetzt sind. Das System erkennt zum Beispiel, ob der Bewohner gestürzt ist und setzt automatisch einen Notruf ab. Per Freisprecheinrichtung nimmt dieser sofort Kontakt zum Hilfebedürftigen auf. Zusätzlich können die Helfer per Webcam einen Eindruck von der Situation vor Ort gewinnen. Reagiert der Bewohner nicht, rücken die Rettungshelfer sofort aus.

KIWI hat den Haustürschlüssel neu erfunden und zugleich sicherer gemacht. KIWI hat den Haustürschlüssel neu erfunden und zugleich sicherer gemacht. (© 2016 KIWI)

Ohne Schlüssel wird vieles einfacher

Ein weiteres Beispiel sind elektronische Schlüsselsysteme. Bewohner öffnen die Haustür über aktive RFID, ohne sie zu berühren. Der Postbote wird seine Briefe los und der Heizungsbauer kann Reparaturen ausführen, auch wenn kein Bewohner zu Hause ist, um ihnen die Tür zu öffnen. Wenn die Pforte sich demjenigen wie von selbst öffnet, der hinein darf, ist sind digitale Türzugangssysteme wie KIWI im Spiel.

Das schlüssellose Online-Türzugangssystem funktioniert in zwei Varianten: Der KIWI Ki ist ein kleiner Transponder, der dem berechtigten Nutzer die Haustür automatisch entriegelt. Die Tür lässt sich zusätzlich per Smartphone und App öffnen. Die IoT-Lösung kommuniziert per Mobilfunk über das zuverlässige Netz der Telekom.

Über ein Webportal lassen sich alle Zugriffsrechte verwalten. „Die Vorteile liegen auf der Hand“, sagt Johannes Jansen, Leiter des Zentrums Wohnungswirtschaft der Telekom. „Handwerker und Dienstleister erhalten gezielt Zugang zum Haus. Auch der Post, Müllabfuhr, Rettungsdienste oder Feuerwehr öffnen sich mit KIWI schnell alle Türen.“

Das Smart Home ist nicht nur Spielerei

Und wie lassen sich Immobilien und Wohnraum attraktiver machen? Mehr Sicherheit, niedrigere Energiekosten, viel Komfort – Vorteile, die Wohnexperten und Immobilienprofis gerne ins Feld führen. Im Smart Home sind Rauchmelder vernetzt und Waschmaschinen melden sich aus dem Keller, sollte Wasser auslaufen.

Damit Verbraucher möglichst viele Produkte und Anwendungen von unterschiedlichen Herstellern nutzen können, setzt die Telekom bei ihrer Smart Home-Plattform Qivicon auf offene Standards. Die Lösung lässt sich bequem installieren und nach Bedarf erweitern. Da nicht umständlich Kabel verlegt und keine Wände aufgerissen werden müssen, lassen sich die Komponenten auch im Altbestand schnell einsetzen. So wird in Handumdrehen jedes Heim zum Smart Home.

Weiterführende Links zum Thema

Studie Wohnungswirtschaft und Digitalisierung

Haustürschlüssel der Zukunft: Der digitale Türöffner von KIWI

Qivicon – die Plattform für das Smart Home