Große Firmen setzen auf Sicherheit bei Cloud Computing

Deutsche Unternehmen setzen immer mehr auf Cloud Computing. Fast zwei Drittel der Firmen ab 20 Mitarbeitern haben im Jahr 2016 in Deutschland Datenwolken genutzt. Das ist ein erheblicher Anstieg im Vergleich zu 2015 (54 Prozent) und 2014 (44 Prozent). Und je größer das Unternehmen, desto eher beschäftigt es sich mit einer Sicherheitsstrategie beim Cloud Computing. Zu diesen Ergebnissen kommt der „Cloud-Monitor 2017“,  eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der Unternehmensberatung KPMG.

Die Datensicherheit ist für viele Befragte ein Schlüsselfaktor der Cloud-Technologie. Dabei sind Bedenken unangebracht, wie Bitkom Research-Geschäftsführer Axel Pols hervorhebt:

„Cloud Computing ist eine Basis-Technologie der Digitalisierung. Richtig eingesetzt kann sie nicht nur Geschäftsprozesse effizienter machen, sondern auch die Sicherheit erhöhen.“

Während bei Unternehmen mit 500 oder mehr Beschäftigten, die Cloud-Dienste nutzen oder dies vorhaben, rund zwei Drittel über eine Cloud Security Strategie verfügen, trifft dies bei den kleineren Firmen nur auf rund ein Drittel zu.

Unternehmen vorsichtig bei Public Cloud Computing

Cloud Computing bezeichnet aus Sicht der Anwender die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen wie beispielsweise Software, Speicherplatz oder Rechenleistung über Datennetze. Interne Varianten wie ein Intranet (Private Cloud) nutzen 44 Prozent der bei der Studie befragten Unternehmen. Angebote, die für jedermann über das Internet zugänglich sind (Public Cloud), setzen erst 29 Prozent der Firmen ein.