Roboter „Pepper“ kommt im Einzelhandel gut an

Der Einsatz von humanoiden Robotern im Einzelhandel lohnt sich offensichtlich. Nach einer Studie des Beratungsunternehmen Elaboratum, die dem „Handelsblatt“ vorliegt, werden Kunden von den Maschinen angezogen. Für rund 76 Prozent der Befragten ist es vorstellbar, künftig einen Hilfs-Roboter zu nutzen.

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Die Untersuchung wurde im Stuttgarter Einkaufszentrum Gerber mit 257 Teilnehmern aller Altersgruppen am Robotermodell „Pepper“ vorgenommen. Dieser humanoide Roboter ist darauf programmiert, Produkte vorzustellen sowie Menschen und deren Verhalten dabei zu analysieren sowie auf Emotionszustände entsprechend zu reagieren.

Persönlicher Kontakt ist Kunden noch wichtiger

Vor allem die einfache Bedienung des Roboters hatte es den Testpersonen angetan. Überraschenderweise kamen überwiegend ältere Personen problemlos mit „Pepper“ klar, Jugendliche taten sich mit der Bedienung eher schwer. Jeder Zweite empfand die Kommunikation mit dem Roboter als persönlich. Knapp zwei Drittel der Besucher fühlten sich „Pepper“ während der Interaktion sogar nahe.

Humanoide Roboter in der Kundenberatung sind der Studie zufolge aber nur als Ergänzung sinnvoll. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer bevorzugen weiterhin die persönliche Kommunikation mit dem Menschen.