Silodenken noch zu verbreitet

In puncto Digitalisierung besteht bei vielen Firmen in der DACH-Region noch Nachholbedarf. Für die "4 digital-Studie" von Oliver Wyman und IDG Research wurden über 300 IT-Verantwortliche befragt. Das Ergebnis: Silodenken blockiert die digitale Transformation. Die digitalen Projekte werden nicht einmal in jeder fünften kleinen Firma aufeinander abgestimmt, in größeren Unternehmen ist das auch nur bei der Hälfte der Firmen der Fall. Die wesentlichen Hindernisse sind in den Augen der Befragten mangelndes Bewusstsein der Mitarbeiter und Defizite bei den Digitalisierungs-Fähigkeiten. 60 Prozent der Befragten hält auch eine dynamischere und flexiblere IT für eine wichtige Voraussetzung. In 40 Prozent der Unternehmen ist außerdem keine Strategie für die Digitalisierung definiert.

Wie Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben können

Die Managementberatung hat auf Basis der Studienergebnisse vier zentrale Faktoren definiert, die eine wichtige Rolle für die digitale Transformation spielen. Demnach müssen Unternehmen, die mit den aktuellen Entwicklungen mithalten wollen, vor allem ...

  • Silodenken überwinden und bereichsübergreifend arbeiten
  • neue Methoden und Managementansätze einführen
  • technisches Verständnis bei Managern stärken
  • IT-Sicherheitsstrategie entwickeln

Weiterführende Links: 

  • Machen Sie den Sprung in die Industrie 4.0. Aber machen Sie ihn nicht ohne eine digitale Strategie. Dafür gibt es zwar kein Patentrezept, doch mit den richtigen Antworten auf wichtige Fragen kommen sie einer individuellen Lösung für Ihr Unternehmen auf die Spur.
  • Die Digitalisierung fällt nicht jedem Betrieb leicht. Unterstützung verspricht jetzt das Fraunhofer-Institut IFF. Sein neuer "Industrie-4.0-CheckUp" soll die Transformation individuell planen und teure Fehler vermeiden.