Industrie 4.0-Anwendungen sollen Umsatz steigern

Der technologische Wandel soll nicht nur Maschinen und Produkte miteinander vernetzen, sondern insbesondere auch mehr Umsatz bringen. Letzteres geht aus einer Umfrage vom Digitalverband Bitkom hervor, an der sich 400 Unternehmen ab 100 Mitarbeitern beteiligten. Demnach erwarten rund die Hälfte der teilnehmenden Industrieunternehmen (51 Prozent), die bereits Industrie 4.0-Anwendungen nutzen oder dies vorhaben, davon einen Umsatzschub.

Mit dem größten Plus rechnen Betriebe der Elektroindustrie (53 Prozent), dicht gefolgt von der Chemiebranche (52 Prozent). An dritter Stelle stehen Unternehmen aus dem Automobilbau. Hier erhoffen sich 50 Prozent mehr Einnahmen durch die industrielle Revolution. Beim Maschinen- und Anlagenbau sind es 48 Prozent. Jedes elfte Unternehmen rechnet sogar mit deutlich mehr Umsatz dank der intelligenten Fabriken.

Bessere Wettbewerbsfähigkeit durch Industrie 4.0

Für Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder ist die Sache klar – Industrie 4.0 hilft den Unternehmen sich weiterzuentwickeln:

„Dank IT können die Unternehmen in der vernetzten Produktion zum Beispiel noch besser auf die Anforderungen ihrer Kunden eingehen und hochindividualisierte Produkte genau nach deren Wünschen produzieren. Dies wird die Geschäftsmodelle vieler Branchen nachhaltig verändern.“

Seiner Einschätzung nach verbessern Unternehmen ihre Wettbewerbsposition und haben gute Chancen Marktanteile zu gewinnen, wenn sie schon heute die Weichen auf Industrie 4.0 stellen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bitkom hervor.

Der technologische Wandel ist auch ein wichtiges Thema des 9. Nationalen IT-Gipfels am 18. und 19. November in Berlin.

Weiterführende Links:

  • Industrie 4.0: Erfahren Sie im mDM-Video wie die intelligente Fabrik funktioniert.
  • Roboter und Mensch arbeiten in modernen Werkshallen Seite an Seite. Doch wie viele Roboter sind gut für Ihren Betrieb?