Weltweite Datensicherheit: Studien-Ergebnisse im Überblick

Die Managementberatung A.T. Kearney hat gemeinsam mit der Mannheim Business School eine Studie zur Datensicherheit durchgeführt. Weltweit wurden Chief Information Security Officers (CISOs) zu entsprechenden Strategien in ihren Firmen befragt. Dr. Boris Piwinger von A.T. Kearney fasst in einer Pressemitteilung die Resultate zusammen:

"Datensicherheit ist für Unternehmen von hoher strategischer Bedeutung und doch beherrschen die meisten Unternehmen ihre Sicherheitsprozesse nur unzureichend."

Was hat die Studie im Detail ergeben? Piwinger ergänzt:

"[...] bei Informationssicherheit herrscht noch eine große Unsicherheit: 79 Prozent der Unternehmen haben nach eigenen Angaben keine klaren Vorstellungen zu Effizienz im Informationssicherheitsmanagement – und die restlichen 21 Prozent haben meist auch kein klares Konzept."

Der Sicherheitsaufwand lohnt immer: Was Chefs tun können

Im Grunde werden die Risiken einer Cyberattacke und von Datenverlusten gefährlich unterschätzt. Vor allem im Zusammenhang mit Big-Data gibt es Nachholbedarf – denn die Daten müssen schließlich nicht nur gesammelt, sondern auch sicher verarbeitet und gespeichert werden.

Die Macher der Studie beschreiben in ihrem Fazit allerdings, was Unternehmen künftig besser machen können:

  • Zunächst müssen wichtige Daten identifiziert werden.
  • Es müssen unterschiedliche Schutzniveaus für die digitalen Informationen entwickelt werden.
  • Um die Kosten für die Maßnahmen im Zaum zu halten, empfehlen die Experten zudem ein Shared-Service-Center – ein zentralisiertes Organ, das Abläufe und Prozesse entsprechend steuert.

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