Inspiration für die Digitalisierung: Die wichtigsten Fakten zur "Telekom B2B Silicon Valley Tour" 2016

  • Knapp zwanzig mittelständische Kunden begleiteten die Telekom auf der US-Tour
  • Besucht wurden Tech-Giganten wie Google, Cisco und Salesforce
  • Erkenntnis: Zusammenarbeit und Wissensaustausch sind die Eckpfeiler der globalen Innovationsschmiede Silicon Valley
  • Spannende Lösungen zur Kundenbindung für den Mittelstand gab es etwa von Salesforce

Hagen Rickmann inspirierende Tage im kalifornischen Zukunftslabor: Auch wenn mir der Rückflug noch ein wenig in den Knochen steckt, ist die Freude über den Erfolg unserer Reise ins Silicon Valley riesig! Vier vollgepackte, extrem inspirierende Tage im kalifornischen Zukunftslabor liegen hinter uns. Und ich kann sagen, dass wir alle mit einem anderen Mindset nach Deutschland zurückkehren.

Für die "Telekom B2B Silicon Valley Tour" haben wir knapp zwanzig mittelständische Kunden eingeladen, uns ins Silicon Valley zu begleiten. Darunter etwa J&J Dreger Consulting, Woodpecker-Finch, Wittenstein AG, Swiss Coffee Company, BASF oder Trilux. Telekom-Kunden sind sich natürlich bewusst, wie entscheidend Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit ist. Aber welche konkreten Themen sind wichtig? Welche Maßnahme ist am dringlichsten? Mit der Reise wollten wir helfen, die Lücke zwischen Wissen und Tun zu überbrücken. Die Telekom versteht sich dabei als eine Art Coach – wir helfen bei der Auffahrt auf die digitale Autobahn. Wir wollten Inspiration für die Digitalisierung geben.

Mit diesem Ziel stellten wir das Programm zusammen: Giganten wie Google, Cisco und Salesforce besuchten wir ebenso wie kleinere Unternehmen, die aber gerade für den Mittelstand spannende Lösungen anbieten, etwa Zimperium, MobileIron, Capriza oder Docusign. Sie alle eint, dass ihre Lösungen konkret, einfach zu realisieren und in ihrem Nutzen für den Kunden sofort erkennbar sind. Schließlich geht es nicht darum, jeder neuesten Mode panisch hinterherzulaufen, sondern diejenigen Lösungen umzusetzen, die für kleinere und mittlere Unternehmen wirklich relevant und sinnvoll sind.

Spannende Ideen zur Kundenbindung

Salesforce etwa demonstrierte spannende Ideen zur Kundenbindung, Zimperium erhöht die Sicherheit auf Mobilfunkgeräten. Cisco oder Capriza verbessern die unternehmensinterne Zusammenarbeit. Alle Gespräche vor Ort waren extrem spannend, die Kunden nahmen eine Menge Anregungen mit nach Hause. Auch in der "Reisegruppe" herrschte sehr offener Austausch und, trotz forderndem Tagespensum, eine entspannte Atmosphäre.

Für viele mitgereiste Kunden, aber auch für mich selbst, waren die spannendsten Erkenntnisse gar nicht an bestimmte Produkte oder einzelne Unternehmen geknüpft. Sondern an das hautnahe Erleben der globalen Innovationsschmiede. Klar, es ist viel erzählt und geschrieben worden über die "Fail Forward"-Kultur und das einzigartige Ökosystem aus Talenten, Kapitalgebern, Forschung und Tech-Riesen. Doch quasi live zu erleben, wie Dinge angepackt werden, anstatt lange zu analysieren, das war in höchstem Maße beeindruckend. Wie es ein Teilnehmer formulierte: "Hier habe ich gespürt: Wir müssen viel innovativer sein, viel schneller." Eben: einfach mal machen.

Denn eins habe ich in den vier Tagen vor allem begriffen: Die Firmen im Silicon Valley haben nicht zwangsläufig die besseren Ideen – aber sie sind viel besser vernetzt. Knowhow wird einfacher und effizienter ausgetauscht. Zusammenarbeit und Wissensaustausch sind entscheidend. An einem derartigen Netzwerk fehlt es in Deutschland oft noch. Die Kunden haben der Telekom die Rolle eines Moderators für diesen Austausch und möglichen Lieferanten und Partner klar zugeschrieben – und wir nehmen gerne an. Wer, wenn nicht wir, hat die Möglichkeiten dazu?

So inspiriert, sind wir wieder in Deutschland gelandet. "Ich habe für die Reise meinen Urlaub abgesagt", sagte mir Johannes Huxol von Trilux, "Das war die beste Investition der letzten zehn Jahre!" Und Max Siebert von der BASF sagte: "Für mich ein ganz toller, neuer Blick auf die Telekom! Ich kann nur ermutigen, dieses Ökosystem weiter auszubauen. Kollaboration ist der Schlüssel zum Erfolg." Das Kompliment freut mich natürlich besonders – und ich kann sagen: Das machen wir sehr gerne!