Klares Statement: Tesla CEO Elon Musk warnt vor künstlichen Intelligenzen

Das neueste Projekt von Elon Musk heißt OpenAI: Mithilfe von Big Data wollen Experten künstliche Intelligenzen und Roboter schaffen, die letztendlich nicht gegen die Menschen rebellieren und unsere Zivilisation nicht in Schutt und Asche legen.

Im "Independent" ist die Firmenphilosophie knackig zusammengefasst. Ziel des Unternehmens ist es ...

" … digitale Intelligenz in einer Art und Weise zu fördern, die der gesamten Menschheit zugutekommt. Und das völlig ohne monetäre Hintergedanken."

Klingt etwas paranoid – tatsächlich warnt aber nicht nur Elon Musk vor den Gefahren eines außer Kontrolle geratenen artifiziellen Bewusstseins. Physiker Stephen Hawking macht ebenfalls auf drohendes Unheil aufmerksam, wie das "Handelsblatt" schreibt.

Faktisch will OpenAI ein Gegengewicht zu großen Unternehmen wie Google, Facebook, Apple und Microsoft schaffen. Die Konzerne sollen mit ihren KI-Systemen nicht zu viel Macht bekommen. Investoren wollen eine Milliarde Dollar anlegen.

Klauen Roboter unsere Jobs? Die Gefahren der Industrie 4.0

Im Kern hängt das ganze Thema mit Jobs zusammen. Denn Digitalisierung und Industrie 4.0 – und damit der Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz – stellen den Arbeitsmarkt vor neue Herausforderungen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat jüngst eine Untersuchung dazu veröffentlicht. Die Highlights:

  • Im Zuge des technologischen Fortschritts fallen vor allem Jobs in der Industriebranche weg.
  • Computer werden in der näheren Zukunft aber nur einen Bruchteil aller sozialversicherungspflichtigen Jobs ersetzen können.

Elon Musk sieht die kommenden Entwicklungen also vielleicht zu düster. Und trotzdem bleiben gewisse Gefahrenpotenziale innovativer Technologie. Das Thema bleibt spannend.

Weiterführende Links:

  • Mehr zum Thema Roboter und künstliche Intelligenz hat die "Süddeutsche Zeitung" zusammengetragen.
  • Wie sieht es derweil mit dem Projekt SpaceX von Elon Musk aus? Trotz herber Rückschläge will der Milliardär seinen Traum von Weltraumreisen nicht aufgeben, berichtet "n-tv".