Gespräche über Mitbenutzung der Tesla-Ladestationen

Tesla will seine Ladestationen auch für E-Autos anderer Hersteller öffnen. Dazu liefen bereits Gespräche mit der Konkurrenz, wie Jeffrey Brian (JB) Straubel jetzt erklärte.  Er ist Mitgründer sowie Chief Technical Officer (CTO) von Tesla. Das US-Unternehmen betreibt weltweit in 855 Orten rund 5.500 seiner sogenannten Supercharger. In Deutschland stehen knapp 60 dieser Stromtankstellen (Stand: Mai 2017).

Netz der Supercharger wächst rasant

Das Netz der Tesla-Ladestationen soll in diesem Jahr weiter wachsen. Geplant ist, die Anzahl der Supercharger bis zum Ende des Jahres zu verdoppeln. Ein Grund dafür ist das neue Model 3, das im Juli auf den Markt kommt. Der Ausbau der Stromtankstellen kostet viel Geld, das durch die Nutzung der Supercharger von Modellen anderer Automarken zumindest teilweise wieder hereinkommen könnte. Die Ladestationen sollen zwar weiterhin von Tesla gebaut und betrieben werden, die Partner sollen aber anteilig für Wartung und Strom zahlen. Mit wem hier Verhandlungen laufen, hat Straubel nicht verkündet.

Model X meistert den Elchtest

Unterdessen hat die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) Teslas Model X zum sichersten SUV erklärt. Das US-Amt für Straßen- und Verkehrssicherheit erteilte dem Fahrzeug nach mehreren Crashtests die Höchstwertung von fünf Sternen. Und auch den sogenannten Elchtest hat das Elektroauto überstanden, wie ein Video des spanischen Automagazins KM77 zeigt. Dabei muss ein Fahrzeug auf einem Parcours Ausweichmanöver mit abrupten Lastwechseln absolvieren: