Videomaterial soll autonomes Fahren verbessern

Im Zuge eines Updates für seinen Autopiloten hat Tesla unter anderem auch die AGB angepasst. Tesla-Besitzer sollen zustimmen, dass das Unternehmen kurze Videos verwerten darf, die von den Außenkameras der Fahrzeuge aufgezeichnet wurden. Das berichtet das Magazin "Electrek". Demnach möchte Tesla mit diesen Videos das autonome Fahren weiter voranbringen: Die Clips sollen dabei helfen, Fahrbahnmarkierungen, Straßenschilder und die Positionen von Ampeln besser zu erkennen. So will das Unternehmen seine selbstfahrenden Autos sicherer machen und für möglichst viele Straßenbedingungen ausrüsten.

Tesla verspricht den Fahrern Datenschutz

Nach Angaben des Unternehmens müssen sich Datenschützer angesichts der neuen AGB aber keine Sorgen machen: Die Videos sollen nicht mit der Identifikationsnummer des jeweiligen Fahrzeugs verknüpft werden. Es soll auch nicht möglich sein, im System nach Daten aus einem bestimmten Auto zu suchen. Allerdings kann Tesla die Daten auch an Drittfirmen weitergeben, die im Bereich autonomes Fahren mit dem Elektroautobauer kooperieren.

Im Oktober letzten Jahres hat Tesla eine Sensor-Suite für die zweite Generation des Autopiloten eingeführt, die unter anderem aus acht Kameras, zwölf Ultraschallsensoren und einem nach vorne gerichteten Radar besteht.