PIF: Idee von Tinder abgekupfert

Netzwerken leicht gemacht: Die App PIF (Abkürzung für Pay It Forward) ermöglicht Gründern, mit potenziellen Lieferanten oder Geschäftspartnern in Kontakt zu treten.  Das Ganze funktioniert denkbar einfach. Nachdem der User die Anwendung auf dem Smartphone installiert hat, gibt er in seinem Profil an, was er sucht beziehungsweise anbietet. Andere Unternehmen sehen dieses Profil und können mit einem Wisch nach rechts auf dem Display ihr Interesse bekunden. Wischen beide Nutzer nach rechts, dann ist es ein "Match" und beide können sich im Chat austauschen. Die Grundidee und das Design von PIF erinnern dabei stark an die Dating-App Tinder.

PIF: Eine Spezialfunktion für direktes Chatten

Wie das Online-Portal "Tech Crunch" berichtet, unterscheidet sich die Networking-App in einem Punkt aber doch von Tinder. Ein zweiter Algorithmus ermöglicht das Chatten mit potenziellen Partnern auch ohne "Match". Der Kontaktaustausch erfolgt dabei ohne Zustimmung. Das ist wie ein Tauschgeschäft gedacht: Sie opfern Zeit für jemanden, der unbedingt mit Ihnen in Kontakt treten möchte. Dafür haben Sie in anderen Fällen die Chance, mit jemanden zu netzwerken, der Sie wiederum interessiert, aber noch nicht "gematcht" hat.

Dabei gilt: Je mehr man selbst solche direkten Chats ohne Bestätigung zulässt, desto mehr davon darf man auch eigenhändig beginnen.

PIF ist erst vor Kurzem in den USA gestartet. Bis sich eine kritische Masse an deutschen Geschäftspartnern angemeldet hat, dürfte es noch ein bisschen dauern. Nichtsdestotrotz könnte sich die Anwendung zu einer guten Ergänzung zu den Karrierenetzwerken wie Linkedin oder Xing entwickeln. Die App ist kostenlos im iOS App Store und bei Google Play erhältlich.

Weiterführende Links: 

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