Travis, der moderne Babelfisch?

Ende der 70er erschuf der Autor Douglas Adams in seinem Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" ein fiktives Lebewesen namens Babelfisch. Dieses erlaubte es seinem Besitzer, alle gesprochenen Sprachen zu verstehen. Der kleine und handliche Translator Travis verspricht nun Ähnliches: Er soll in Echtzeit bis zu 80 Sprachen übersetzen können.

Das Besondere: Travis kann unabhängig von einem Smartphone agieren und den übersetzten Text als Sprache ausgeben. Damit das schnell geht, ist in dem Übersetzer ein Quadcore-Prozessor integriert. Kopfhörer können per Klinkenstecker oder Bluetooth angeschlossen werden, der Akku soll online bis zu sechs Stunden halten.

Für den vollen Umfang der 80 Sprachen ist eine Internetverbindung vonnöten; ohne diese versprechen die Hersteller immerhin noch die Übersetzung von 20 Sprachen. Die integrierte Künstliche Intelligenz soll zudem lernfähig sein.

Übersetzer soll im Juli auf den Markt kommen

Wie das in der Praxis gelingt, ist noch offen, da Translator Travis erst im Sommer 2017 zum Verkauf steht. Die zugehörige Crowdfunding-Aktion ist jedoch bereits erfolgreich angelaufen, rund 210.000 US-Dollar sind von knapp 1.500 Unterstützern bis Ende März schon zusammengekommen – weit mehr als die erhofften 80.000 Dollar.

Für derzeit 129 Dollar kann Travis bereits vorbestellt werden, voraussichtlich im Juli kommt der Übersetzer dann für 199 Dollar regulär auf den Markt.