Mit der Tree Bag die Umwelt schonen

Das Unternehmen reWrap bietet umweltbewussten Aktentaschenträgern nun eine grüne Materialalternative zum umweltbelastenden Leder: die sogenannte Tree Bag. Diese zeichnet sich durch ihre natürlichen Herstellungsstoffe aus. So besteht sie außen aus Kokosfasern und Kokosharz, während sie innen mit natürlichem Gummi beschichtet ist. Zusammengehalten wird die Tasche von Fäden, die ebenfalls aus Bäumen gewonnen werden. Für den Griff verwendet reWrap außerdem Holz aus FSC-zertifizierten, nachhaltig gewachsenen Walnussstämmen. Alles in allem ist die Baumtasche ein vollständig biologisch abbaubares Accessoire, das zudem wasserdicht und besonders leicht sein soll.

Im Gegensatz zu den üblichen Taschen aus Leder, denn die sind oft aus ökologischen, aber auch moralischen Gesichtpunkten fragwürdig. So fristen die dafür gezüchteten Tiere ein kurzes und eher qualvolles Dasein. Auch die Arbeitsbedingungen zur Lederherstellung sind menschenunwürdig. Nicht selten werden sogar minderjährige Arbeitskräfte eingesetzt. Ganz zu schweigen von der Umweltbelastung durch giftige Gerbsubstanzen. Die Albert-Schweitzer Stiftung berichtet darüber.

Grüner Luxus hat seinen Preis

Die Tree Bag bewegt sich preislich im Segment anderer Premiumtaschen: Für größere Modelle, die 13,7 Liter fassen, bezahlt man umgerechnet 275 Euro. Die kleinere Handtasche mit 5,4 Liter Fassungsvermögen kostet 245 Euro. Wie lange die Aktentasche jedoch noch umweltfreundlich bleibt, falls sie zum Massenprodukt wird, ist eine andere Frage.

Weiterführende Links:

  • Noch mehr nachhaltige Produkte: Verpackung, die sich selbst auflöst.
  • SunnyBAG: Strom aus der Tasche und aus dem Leaf.