Ikea-Kunden benötigen die Oculus Rift

Das schwedische Möbelhaus Ikea baut sein Virtual Reality-Programm aus: Ab Oktober können sich Kunden vom heimischen Sofa aus die Ikea-Produkte nicht nur im Katalog anschauen, sondern auch sehen, wie sich die Wunschmöbel in ihrer Wohnung machen. Voraussetzung für dieses „Ikea-VR-Einrichtungserlebnis“ ist die Oculus Rift-Brille, mit der die Nutzer Sofas, Tische oder Küchenzeilen kombinieren und je nach Geschmack Farbe oder Größe verändern. Auch die Wandfarbe und der Lichteinfall lassen sich auf diese Weise konfigurieren.

Die Datenbrille stellt den virtuellen Raum in einer 360-Grad-Ansicht dar. Die gewünschten Produkte überträgt der Kunde im Anschluss auf einen Merkzettel und lädt ihn für den späteren Kauf aufs Smartphone hoch.

Virtual Reality im Ikea-Showroom

Verantwortlich für den „begehbaren“ Ikea-Katalog in Form einer Virtual Reality-Anwendung zeichnet die Digitalagentur Demodern. Schon seit einer Weile können sich Ikea-Kunden im Rahmen eines Pilotprojekts in einem VR-Showroom der Filiale Berlin-Lichtenberg umsehen. Wer keine Datenbrille hat,  der leiht sich dort eine Oculus Rift aus. Das geht später auch in anderen Möbelhäusern von Ikea.

Im Juni hatte Ikea zusammen mit Apple bereits eine Augmented Reality-App angekündigt, mit der sich das gewünschte Möbelstück schon vor dem Kauf in den eigenen vier Wänden begutachten lässt.