Weniger Treibhausgasemissionen durch Effizienzsteigerung

"Verlängerte Lebensdauer bei minimalen Investitionen" – so bewirbt General Electric (GE) sein Steuersystem für Kohle- und Gaskraftwerke. Genau genommen sollen die Treibhausgasemissionen durch die Effizienzsteigerung um drei Prozent sinken, wie "Heise Online" berichtet. Als Beispiel für den Erfolg der digitalen Technik wird der italienische Versorger A2A angeführt. Das Unternehmen musste im Jahr 2014 das Kraftwerk Chivasso bei Turin wegen eines Überangebots an Strom sowie fallender Großhandelspreise abschalten. Nun wurde es wieder in Betrieb genommen – allerdings mit neuer Hard- und Software von GE. Diese sorgt dafür, dass das Kraftwerk innerhalb von maximal zwei statt wie früher drei Stunden vom Ruhezustand auf volle Leistung hochfährt. Die Effizienz des Betriebs konnte also mit der neuen Technologie gesteigert werden, wie "Heise Online" Massimiliano Masi, Vice-President für Stromerzeugung und -handel bei A2A, zitiert.

Schlechte Nachricht: Längerer Betrieb schadet dem Klima

Für das Klima sind die wirtschaftlichen Fortschritte aber keine guten Nachrichten. Zwar können die Treibhausgasemissionen gesenkt werden, doch wenn die Kraftwerke effizienter werden, wird es für die Betreiber attraktiver, diese länger in Betrieb zu lassen. Damit steigen die Treibhausgasemissionen insgesamt wieder an.

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