Wordpress

Wordpress ist zweifelsfrei der Platzhirsch der Content-Management-Systeme: Neun Millionen Downloads und 14.000 kostenlose Designvorlagen sprechen eindeutig für die Beliebtheit der CMS-Lösung. Wordpress punktet mit ...

  • einer einfachen und benutzerfreundlichen Bedienung,
  • einer großen Auswahl an Designs und
  • einer großen Community, die in Foren Ratschläge und Hilfestellungen erteilt.

Besonders praktisch für den Mittelstand: Die zahlreichen Erweiterungen (Plugins) versorgen Ihre Seite mit hilfreichen Tools. Sie wollen prüfen, ob sich Ihr Friseursalon im Ranking der gängigen Suchmaschinen gut abschneidet? Dann installieren Sie einfach das Plugin zur Suchmaschinenoptimierung. Sie sind als Mittelständler in der Fertigung tätig und wollen Ihre Produkte grafisch ansprechend präsentieren? Dann setzen Sie das Plugin Responsive Slider für eine Bildergalerie ein.

Weiteren Mehrwert bringen die Erweiterungen für die Social-Media-Buttons, die Ihre Webseite mit den sozialen Netzwerken verknüpfen. Großer Nachteil gegenüber anderen Content-Management-Systemen: Die Installierung von Subdomains und multilingualen Seiten ist relativ kompliziert und aufwendig.

Joomla

Das Content Management System Joomla ist zwar nicht ganz so einfach zu bedienen wie Wordpress, fundiertes IT-Wissen brauchen Sie dafür aber auch nicht. Der Hersteller verspricht, dass eine einfache Joomla-Seite ohne Vorkenntnisse innerhalb von fünf Minuten steht.

Joomla lohnt sich für in den Bau komplexer Seiten mit einer individuellen Rechteverteilung. Das ist für Sie besonders wichtig, wenn mehrere Mitarbeiter an der Verwaltung Ihrer Homepage mitwirken.

Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe von spezifischen Joomla-Erweiterungen. Für den Mittelstand wichtig sind:

  • Einkaufswagen-Plugin für den Online-Shop,
  • Reporting-Tools,
  • Produktkataloge und
  • integriertes E-Commerce.

Typo 3

 Typo 3 ist der konfuse Freigeist der Content-Management-Systeme: Die Software lässt allerhand Änderungen und Freiheiten zu – als Anfänger ist man bei der Bedienung allerdings schnell etwas überfordert. Um Fehler zu vermeiden, braucht es generelles IT-Wissen im Bereich von ...

  • Hierarchien,
  • Abhängigkeiten und
  • Typo-Script.

Pluspunkt für den Mittelstand: Typo 3 überzeugt vor allem bei der multilingualen Unterstützung, sowie bei der Erstellung von komplexen Intranet-Projekten innerhalb Ihres Unternehmens.

Drupal

Wie die anderen Content-Management-Systeme zählt auch Drupal zu den Open-Source-Lösungen. Die Vorteile des Programms sind schnell erklärt:

  • Die visuell ansprechende Benutzeroberfläche lässt sich einfach bedienen, weil Änderungen sofort erkennbar sind.
  • Die Verwaltung von mehreren Domains.
  • Die Drupal-Community hilft bei Problemen weiter und beantwortet häufig gestellte Fragen.

Der Nachteil von Drupal: Durch die schlanke Grundstruktur müssen Sie bei Bedarf etliche Erweiterungen nachinstallieren. Das macht den Bau einer Seite etwas aufwendiger als mit Wordpress.

Weiterführende Links: 

  • Mehr Informationen zur Erstellung einer Homepage erhalten Sie im Video auf mittelstand DIE MACHER.
  • Content-Management-Systeme auf dem Prüfstand: Auch "PC Welt" hat sich mit CMS für den Mittelstand auseinander gesetzt.