Rechner in den Ruhezustand schicken

Bei Ihnen ist das wahrscheinlich auch so: Wenn die Mitarbeiter in die Mittagspause starten, dann lassen sie den Rechner einfach weiterlaufen. Fatal, denn der Computer saugt massig Strom aus der Steckdose, auch wenn er nicht verwendet wird. Um Energie zu sparen, ist es daher besser, den Computer in den Ruhezustand zu versetzen. Bildschirm und Festplatte schalten sich dabei ab, verbrauchen während der Pause keine Ressourcen und sind ruck, zuck wieder voll einsatzfähig, wenn der Nutzer an den Bürotisch zurückkehrt.

Geräte gemeinsam nutzen

Nicht jeder Kollege braucht einen eigenen Drucker, Scanner und Telefonanschluss. Viele Geräte lassen sich auch gemeinsam nutzen. Tipp: Kombidrucker sind echte Multitalente und sparen obendrein auch noch Platz und Energie. Vier Lösungen fürs Büro finden Sie in im mDM-Ratgeber.

Master-Slave-Steckdosenleisten verwenden

Es gilt die Faustregel: Alle Geräte, die Sie nicht brauchen, sollten Sie vom Stromnetz trennen. Denn auch im Stand-by fressen Rechner & Co. fleißig Energie. Doch Hand aufs Herz: Wer zieht vor Feierabend überall den Stecker? Genau, kaum jemand. Deshalb empfiehlt sich der Einsatz von Master-Slave-Steckdosenleisten. Die trennen alle Geräte vom Netz, wenn das Hauptgerät ausgeschaltet wird. Fahren Sie zum Beispiel Ihren Computer herunter, dann bleiben auch Lampe, Telefon und Multifunktionsdrucker ohne Strom.

Licht ausschalten

Schalten Sie das Licht nur ein, wenn Sie es wirklich brauchen. Achten Sie auch darauf, dass das Lampen im Flur, in der Toilette und in der Küche nur brennen, wenn jemand anwesend ist. Tipp: Energiesparlampen kosten zwar etwas mehr, entpuppen sich über die Zeit aber als grüne Investition. Und Bewegungsmelder schalten Licht nur an, wenn es wirklich erforderlich ist.

Sinnvoll kühlen

Zugegeben, wenn draußen die Sonne mit 30 Grad vom Himmel knallt, dann ist die Versuchung groß, das Büro auf arktische Temperaturen runterzukühlen. Allerdings ist dies gleich aus zwei Gründen unklug: Zum einen steigt das Risiko, dass sich die Mitarbeiter erkälten. Zum anderen reicht auch eine Kühltemperatur zwischen 24 und 26 Grad absolut aus. Um den Einsatz der stromfressenden Klimaanlage einzuschränken, lohnt sich das Stoßlüften in der Früh. Auch eine Beschattung der Glasfassade reduziert den Energieverbrauch durch die Klimaanlage.

Effizienter Heizen

Wer Energie sparen will, sollte seine Heizung im Winter sinnvoll einsetzen. Das heißt konkret: Undichte Fenster austauschen, Türen schließen und im Büro für eine angenehme Temperatur von ca. 20 Grad sorgen. Auf der Toilette oder im Flur kann die Temperatur auch darunter liegen. Wer die grauen Zellen mit frischem Sauerstoff versorgen will, sollte die Fenster aufreißen und kurz Stoßlüften. Dies ist für die Energiebilanz um einiges besser als das dauerhafte Kippen der Fenster.

Tipp: Programmierbare Thermostatventile sorgen dafür, dass die Heizung nachts oder am Wochenende auf Sparflamme läuft und so Energie eingespart wird.

 

 

Energie sparen im Büro ist wichtig. Doch manchmal ist es auch notwendig, in größeren Zusammenhängen denken. Mit diesen Maßnahmen gelingt Mittelständler nachhaltiges Wirtschaften:

Weiterführende Links:

  • Lesen Sie hier, wie Sie dank Smart Metering Strom und Geld sparen.
  • Wie Sie mit einer smarten Glasfassade Energie sparen, erfahren Sie auf mittelstand DIE MACHER.