WM-Spiele im Live-Stream auf PC, Laptop oder Smartphone

Nicht jeder kann die Spiele der Fußball-WM 2018 auf dem heimischen Fernseher oder bei Freunden anschauen. Doch wer auf Geschäftsreise oder im Urlaub ist und dort kein oder nur ein altes TV-Gerät zur Verfügung hat, kann die Partien auf seinem PC, Laptop oder Smartphone per Stream dennoch live verfolgen. Mittlerweile sogar im Flugzeug. Insgesamt spielen 32 Nationen vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in Russland um den WM-Titel. Die Gruppenspiele der deutschen Mannschaft sind bereits terminiert: Am 17. Juni gegen Mexiko (17 Uhr), am 23. Juni gegen Schweden (20 Uhr) und am 27. Juni gegen Südkorea (16 Uhr).

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Legaler und kostenloser Live-Stream von ARD und ZDF in Deutschland

Business-Tarife der Telekom

Die Telekom bietet verschiedene Business-Tarife für Geschäftskunden an. Alle Tarife beinhalten eine Flatrate für Telefonie, SMS und HotSpots sowie EU-Roaming und WLAN Call. Manche Tarife haben außerdem StreamOn im Angebot: Damit sind verschiedene Streaming-Dienste auch unterwegs nutzbar, ohne dass Datenvolumen verbraucht wird – zum Beispiel auch die Mediatheken von ARD und ZDF.

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Die verschiedenen Möglichkeiten, die Spiele der Fußball-WM live schauen zu können, hängen vom Aufenthaltsort sowie dem Endgerät ab. In Deutschland ist der Empfang unproblematisch: ARD oder ZDF übertragen alle 64 Spiele sowohl im frei empfangbaren Fernsehen als auch legal und kostenlos im Live-Stream. Dafür müssen mit PC oder Laptop lediglich die offiziellen Sport-Webseiten der Sender aufgerufen werden, unter sportschau.de und sport.zdf.de kommen Besucher direkt zum Live-Stream. Während das ZDF über diesen Weg HD-Empfang erlaubt, liefert die ARD nur SD-Qualität.

Wichtig: Mit dem Internet Explorer 11 oder älter kann es zu Problemen beim Live-Stream kommen, da die ARD das benötigte Flash-Plugin aufgrund zahlreicher Sicherheitslücken nicht mehr unterstützt. Alternative Browser wie Chrome oder Firefox sollen hingegen problemlos funktionieren. Zudem wird WLAN für die Übertragung empfohlen, da über eine mobile Verbindung oft kein flüssiges Bild erzielt werden kann.

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Natürlich besteht auch die Möglichkeit, den ARD- und ZDF-Stream zur Fußball-WM auf dem Smartphone oder Tablet zu verfolgen. Dies funktioniert am einfachsten über die jeweilige App aus dem Google Play Store (Android) oder dem iTunes Store (iOS). Die ARD weist allerdings darauf hin, dass es bei Android je nach Mobilfunk-Provider und Smartphone-Hersteller in Ausnahmefällen zu Problemen kommen kann.

Das Gemeinschaftsgefühl eines Sieges der deutschen Mannschaft auf dem Tablet erleben. Das Gemeinschaftsgefühl eines Sieges der deutschen Mannschaft auf dem Tablet erleben. (© 2018 Shutterstock / Antonio Guillem)

Live-Stream ist nicht wirklich live

Das Bild, das per Live-Stream auf dem mobilen oder Desktop-Endgerät erscheint, ist allerdings nicht wirklich live, sondern verzögert sich aufgrund der technischen Encodierung gegenüber dem Fernsehbild um bis zu 20 Sekunden. Das kann unschöne Folgen haben: Während die Streamer noch gebannt auf die Ausführung eines Freistoßes warten, hören sie schon die Jubelschreie der TV-Gucker. Wer sich die Spannung erhalten will, sollte also alle Fenster und Türen geschlossen halten oder zu Noise-Cancelling-Kopfhörern greifen.

Da das Bild beim Live-Stream verzögert sein kann, helfen Noise-Cancelling-Kopfhörer gegen störende Jubelschreie in der Umgebung. Da das Bild beim Live-Stream verzögert sein kann, helfen Noise-Cancelling-Kopfhörer gegen störende Jubelschreie in der Umgebung. (© 2018 Shutterstock / Shebeko)

Fußball-WM im Ausland streamen

In Österreich und der Schweiz kann der Live-Stream von ARD und ZDF ebenso problemlos empfangen werden wie in Deutschland. Im restlichen Ausland ist das nicht der Fall, da die Sender nicht die internationalen Ausstrahlungsrechte für die Fußball-WM besitzen. Über die IP-Adresse wird die Geoposition des Zuschauers überprüft und gegebenenfalls dann der Zugriff auf den Live-Stream verwehrt.

Um dies zu umgehen, kann ein VPN-Tunnel eingerichtet werden. Mittels einer Software wird dabei eine sichere Verbindung zu einem Server in Deutschland, Österreich oder der Schweiz aufgebaut, um die Live-Streams verfolgen zu können. Voraussetzung ist natürlich, dass der gewählte VPN-Dienst einen Server in diesen Ländern bereitstellt. Nur dessen IP-Adresse (und nicht die des Routers oder Mobilgeräts) ist für die Streaming-Dienste sichtbar. Der Nachteil eines VPN-Tunnels: Die Bandbreite leidet bei einigen Anbietern (vor allem bei den kostenlosen) derart, dass der Live-Stream ins Stocken geraten kann oder die Bilder unscharf werden.

Des Weiteren lässt sich der Standort im Ausland auch mithilfe eines SmartDNS-Anbieters umgehen. Dieser täuscht der angesteuerten Webseite eine IP-Adresse des gewünschten Landes vor. Der Datenverkehr wird nicht verschlüsselt, dadurch steht nahezu die volle Leistungskapazität zum Streamen der WM-Spiele zur Verfügung.

Rechtlich bedenklich ist keine der beiden Varianten. Es ist jedoch möglich, dass die Anonymisierung gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen einzelner Anbieter verstößt. Daher kann es sein, dass der eingerichtete Account in diesen Fällen wieder gesperrt wird.