Eine dunkel gekleidete Gestalt werkelt an einem verschlossenen Fenster herum. Sie hebelt mit einem Schraubenzieher und schiebt einen Keil hinterher, um den Spalt zu vergrößern. Nach nur drei Minuten ist es geschafft; länger halten Fenster und Türen nicht Stand, selbst wenn sie nach der so genannten Resistance Class der Stufe zwei als besonders gesichert gelten.

Laut Statistik spielt sich alle drei Minuten irgendwo in Deutschland eine derartige Szene ab. Dadurch entsteht laut Einbruch-Report 2017 der deutschen Versicherungswirtschaft ein jährlicher Schaden von 470 Millionen Euro. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Wert noch bei knapp der Hälfte (280 Millionen). Auch Unternehmen und Gewerbe werden oft Ziel krimineller Langfinger.

Cyber-Einbrüche ebenso absichern wie echte

Da wundert es kaum, dass Investitionen in Sicherheitstechnik steigen. Prognosen zufolge wird sich der Umsatz im Segment Gebäudesicherheit in den kommenden vier Jahren mehr als verdoppeln. „Dabei vergessen viele, dass es Einbrecher nicht nur auf physische Werte abgesehen haben“, sagt Peter Breuer von der Telekom. „Im Zuge der Digitalisierung haben sich Wertschöpfung und schützenswertes Eigentum zunehmend in die virtuelle Welt verlagert. Daher gilt es, digitale Zugänge mindestens ebensogut abzusichern wie reale.“

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Alarmservice und Business Network Protect Plug & Play

Besonders kleine Firmen haben oft wenig Budget und Personal für den Schutz ihrer Gebäude- und IT-Infrastruktur. Diesen Bedarf hat die Telekom erkannt und bietet mit der Kombination aus Alarmservice und Business Network Protect Plug & Play einen Rundumschutz inklusive Installation, der Gebäude und IT gleichermaßen schützt.

Alarmservice umfasst eine IP-basierte Alarmanlage mit Funk-Bewegungsmeldern, Leistellenservice 24/7, Videoüberwachung mit Nachtsichtfunktion und Festplattenrekorder.

Business Network Protect schützt die IT mittelständischer Unternehmen vollumfänglich. Das Paket umfasst eine All-in-one-Security-Box mit Hard- und Software, Updates und Service – alles aus einer Hand, Plug-and-Play, ohne komplizierte Installation.

Laut Digitalverband Bitkom entstehen Unternehmen jährlich Schäden durch Cyber-Kriminalität in Höhe von 55 Milliarden Euro. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen ohne eigene IT-Fachabteilung sind oft nur unzureichend gegen Attacken aus dem Netz geschützt. „Hier ist eine Lösung gefragt, die unkompliziert auf allen Ebenen vor Eindringlingen schützt“, sagt Breuer. Die Telekom bietet beispielsweise einen Alarmservice an, basierend auf VdS-anerkannten Modulen. Der Vorteil derart zertifizierter Lösungen: Unternehmen, die entsprechende Einbruchschutzmaßnahmen ergreifen, erhalten von Versicherungen in der Regel den Schaden ersetzt, wenn doch einmal jemand einbrechen sollte.

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Eine dazu passende, ergänzende Lösung hat der Bonner Provider aktuell auf virtueller Ebene: Mit Business Network Protect Plug & Play, einer Multifunktions-Firewall direkt am Anschluss, bietet die Telekom kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine Plug-and-Play-Lösung zur Sicherung ihrer IT-Infrastruktur an. „Auch für diese Lösung ist aktuell eine Zertifizierung in Arbeit“, sagt Breuer. Unternehmen, die sich entsprechend schützen und sich das nach der Norm VdS 3473 bestätigen lassen, erhalten dann im Schadenfall künftig von Versicherern auch Verluste erstattet, die durch Cyber-Angriffe entstehen. Breuer: „Mit dem Alarmservice in Kombination mit unserem Business Network Protect Plug & Play machen wir Einbrechern und Cyberkriminellen das Leben so schwer, dass Sie ganz von selbst von ihrem Ziel ablassen.“