1. MindMeister

MindMeister ist eine Mind-Mapping-Software aus der Münchener Softwareschmiede MeisterLabs. Laut Unternehmensangaben nutzen mehr als sechs Millionen Menschen das Tool – auch weil es sich leicht handhaben lässt. Das Programm wartet mit zahlreichen Funktionen auf und lässt sich dennoch intuitiv steuern. Und: Es ist keine Installation erforderlich. Anwender können von überall auf MindMeister zugreifen – nicht nur im Browser, sondern auch über mobile Apps für iOS oder Android. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil des Programms: Teams können in einer Online-Sitzung parallel an den Grafiken arbeiten, ohne am selben Ort sein zu müssen – genau das richtige Werkzeug für virtuelle Teams.

Einige interessante Details des Mind-Mapping-Tools im Überblick:

  • Mit MindMeister lassen sich nicht nur Grafiken erstellen, sondern ebenso Notizen, Links, To-dos und Dateien einbinden.
  • Notizen lassen sich von Evernote importieren.
  • Sie können zwischen verschiedenen Ansichtsoptionen wählen.
  • Verschiedene Templates stehen zu Verfügung, um Ideen schnell und einfach visualisieren zu können.
  • Die fertigen Maps lassen sich als Bild-, RTF- oder PDF-Datei exportieren.

Die Mind-Mapping-Software ist in der Basic-Variante kostenlos. Bilder und Dateien lassen sich in dieser Version allerdings nicht hochladen. Außerdem lassen sich damit nur drei Mind-Maps erstellen. Erst ab dem Personal-Level ist der Zugriff auf die Mind-Maps unbegrenzt. Das Paket schlägt mit 36 Euro für sechs Monate zu Buche. Für die Teamnutzung sind 60 Euro pro halbem Jahr fällig. Am teuersten ist mit 90 Euro für sechs Monate die Business-Version. Dafür beinhaltet dieser Account auch Gruppen-Sharing und externe Back-ups.

Mind-Mapping-Software ist häufig auch auf Tablets und anderen mobilen Endgeräten anwendbar. (© 2017 marekuliasz/Shutterstock )

2. Mapul

Die Templates von Mind-Mapping-Tools gleichen sich häufig in ihrem Äußeren. Mapul setzt sich mit seiner handgemalten Ästhetik von anderen Web-Apps ab, wirkt interessanter, wenn nicht gar edel. Zudem besteht die Möglichkeit, via Auto-Layout-Funktion individuelle Mind-Maps mit der Tastatur zu kreieren.

Auch mit Mapul lassen sich Grafiken im Web mit anderen teilen, obgleich das Tool für das kollaborative Arbeiten weniger geeignet ist.

Worin zeichnet sich Mapul gegenüber anderen Mind-Mapping-Tools aus?

  • Mapul übernimmt die Anordnung der Verästelungen Ihrer Ideen. Sie können diese jedoch bei Bedarf verändern.
  • Mind-Maps können in der Cloud gespeichert oder im SVG- oder JPG-Format exportiert werden.
  • Die Mind-Mapping-Software ist auf dem PC, Tablet oder Mobiltelefon anwendbar.

Das Tool ist in der kostenlosen Variante nur eingeschränkt nutzbar. Die Kosten für Pakete mit mehr Funktionen richten sich nach der Dauer des Abonnements. Für drei Monate zahlen Sie 25 US-Dollar, für sechs Monate 35 US-Dollar und für zwölf Monate 50 US-Dollar. Je länger die Laufzeit, desto mehr Funktionen stehen zur Verfügung.

3. WiseMapping

Sie sind auf der Suche nach Mind-Mapping-Tools, mit denen Sie Ihre Grafiken in die eigene Webseite einbetten können? WiseMapping ist so ein Programm. Einzelpersonen wird es freuen, dass die Web-App kostenlos verfügbar ist. Sie lässt sich sogar ohne Anmeldung testen.

Die wichtigsten Funktionen der mind-Mapping-Software:

  • Wie Mapul und MindMeister funktioniert WiseMapping webbasiert. Eine Installation des Tools ist somit nicht notwendig.
  • Der Export der Mind-Maps erfolgt im PDF-, SVG- oder im Freemind-Dateiformat.
  •  Notizen, Links und Icons lassen sich in die Grafiken einfügen.
  • Über die History-Funktion können frühere Versionen einer Mind-Map aufgerufen werden.
  • Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene Diagramme mit anderen zu teilen.
Mit WiseMapping können Sie Ihre Mind-Map in die eigene Webseite einbetten. (© 2017 everything possible/Shutterstock)