1. Online-Shopping mit mobilen Endgeräten: Das richtige Format nutzen

Warum das Rad neu erfinden, wenn es noch rollt? Bevor Sie sich nach völlig neuen Lösungen für Mobile Payment umschauen, prüfen Sie, welche Technologie Sie im Köcher haben. Besitzen Sie bereits einen Online-Shop? Gut! Optimieren Sie ihn für die mobilen Endgeräte Ihrer Kunden. Machen Sie Sofortüberweisungen, Vorkassen-, Rechnungs- oder Kreditkartenzahlung auch auf Smartphone und Co. sexy, indem die entsprechenden Seiten auch auf kleinem Display gut zu lesen sind. Hier ist die Größe entscheidend. Diese Form von Mobile Payment ist interessant, für…

  • KMU mit Online-Shop.

2. Bezahlvorgänge mit PayPal: Sichere Pfade wählen

Das Online-Bezahlsystem PayPal schützt Kunden vor Neppern, Schleppern, Bauernfängern: Einfach anmelden, Bankdaten hinterlegen und beim Online-Bezahlvorgang mit dem PayPal-Account einloggen. Fertig. Dem Prinzip „simpel und sicher“ vertrauen in Deutschland bereits über 15 Millionen Menschen. Mit der für mobile Technologie optimierten Variante PayPal Express schneiden Sie sich als Händler auch ein Stück dieses Kuchens ab: Eröffnen Sie einfach ein PayPal-Geschäftskonto und wählen Sie die Mobile Payment-Option. Dabei profitieren Sie vor allem von einem Verkäuferschutz, der Sie vor zahlungsunwilligen Kunden schützt. Im Hinblick auf die Gebühren ist zu beachten, dass…

  • eine Transaktion 1,9 Prozent des Gesamtwertes plus 35 Cent Pauschale kostet.
  • auch spezielle Händlerkonditionen möglich sind, wenn Ihr Verkaufsvolumen monatlich mehr als 5.000 Euro beträgt oder Sie zu Anbietern von Micropayment-Produkten gehören.
  • PayPal eine transparente Lösung vor allem für KMU mit Online-Shop ist.

3. Abrechnung über Mobilfunk für KMU: Totgesagte leben länger

Die Fernsehwerbung für nervtötende Klingeltöne hat bei vielen Zuschauern ein Trauma hinterlassen. Zum Glück haben der bekloppte Frosch und seine Freunde mittlerweile das Zeitliche gesegnet. Bezahlen über den Mobilfunkbetreiber dagegen nicht. Früher verschickte der Kunde dafür Premium-SMS an kostenpflichtige Nummern und erhielt im Austausch zum Beispiel die besagten Klingeltöne. Heute kann er mit dem Bezahldienst mpass per Handynummer und PIN auch in Ihrem Online-Shop einkaufen. Mit diesen Daten eingeloggt, erhält er per SMS eine TAN, um den Einkauf zu bestätigen. Abgebucht wird dann vom beim Mobilfunkanbieter hinterlegten Konto. Aufgrund einer deutlich umständlicheren Handhabung steht diese Technologie allerdings hinter PayPal zurück. Mpass als Variante von MobilePayment eignet sich für …

  • KMU mit Online-Shop.

4. Mobile Kartenlesegeräte: Im Geschäft und unterwegs einsetzen

Sie wollen beim Mobile Payment die Technik selbst und vor Ort in die Hand nehmen? Kein Problem: Schaffen Sie für Ihr KMU ein mobiles Kartenlesegerät an und verbinden Sie es per Kopfhörereingang oder Bluetooth mit Ihrem Smartphone. Zusätzlich ein Nutzerkonto bei einem entsprechenden Anbieter angelegt und die dazugehörige App heruntergeladen und schon können Ihre Kunden wie gewohnt mit Kredit- oder EC-Karte, mit Unterschrift oder PIN bezahlen – nur eben mobil auf dem Handydisplay. Ihre Vorteile der Technologie sind …

  • die einfache Bedienung sowie hohe Mobilität
  • und die geringen Kosten in Anschaffung und Gebrauch.

Beim Anbieter iZettle beispielsweise kostet das Kartenlesegerät einmalig 79 Euro. Die passende App ist kostenlos. Die anfallenden Gebühren liegen zwischen 0,95 und 2,75 Prozent des Verkaufserlöses. Diese Lösung ist geeignet, wenn Sie …

  • mobiler oder kleiner Einzelhändler sind, einen Marktstand haben oder Gastronomie auf Festivals oder Outdoor-Konzerten betreiben.
  • Anbieter sind beispielsweise iZettle, SumUp oder Streetpay.

5. Near Field Communication Technologie(NFC): Bargeldlos bezahlen

Wollen Sie beim Mobile Payment ganz vorne mit dabei sein? Dann ist Near Field Communication (NFC) Ihr Ding. Dabei werden die Daten für den Bezahlvorgang über eine geringe Distanz von wenigen Zentimetern per Funk ausgetauscht. Bargeldloses Bezahlen ist hier das Zauberwort: Voraussetzung ist ein NFC-Chip, der beispielsweise an oder im Handy Ihres Kunden angebracht ist. Um den Chip auslesen zu können, brauchen Sie als Händler ein entsprechendes Lesegerät. Beträge unter 25 Euro werden direkt abgebucht. Bei höheren Beträgen braucht es die PIN. Noch befindet sich die NFC Technologie für das bargeldlose Bezahlen in der Entwicklung. In vielen mobilen Endgeräten sind entsprechende Chips allerdings bereits verbaut und werden aktuell noch überwiegend für den Datenaustausch genutzt. Den Markt rund um die Technologie für das bargeldlose Bezahlen mit Mobile Payment sollten Sie als KMU aber trotzdem beobachten.

 

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