„Am Ende des Tages soll im Lager höchstens eine halbe Steige Salat übrig bleiben“ sagt Mohamed El Ouariachi, Geschäftsführer des Gemüselieferanten Novum. Um das zu umzusetzen, hat das Unternehmen seine Lieferfahrzeuge mit MobilZeit-Boxen und Datenkarten der Deutschen Telekom ausgestattet. Während Fahrer das frische Obst und Gemüse zu einem der aktuell 5.000 Kunden bringen, können Mitarbeiter in der Bischofsheimer Zentrale auf einer Karte sehen, wo sich die Lieferfahrzeuge gerade befinden.

Momentan kommunizieren 14 Transporter via Mobilfunk mit der Novum-Zentrale und senden GPS-Daten sowie Informationen über Geschwindigkeit, Stand- und Fahrzeit. Damit versucht Novum die Lieferrouten zu Haushalten, Firmen und Schulen zu optimieren. Die Technik soll zudem helfen, Umwege möglichst zu vermeiden. „Jeder gefahrene Kilometer kostet Geld und schadet der Umwelt“, sagt El Ouariachi.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz zählen zur Grundphilosophie des Unternehmens. Erdbeeren gibt es nur zur Erdbeerzeit, Fleisch und Fisch, wenn es die Erzeuger für sinnvoll halten und Traubenkernöl wird bei einem regionalen Anbieter gepresst. „Milch legt keine 500 Kilometer zurück, sondern kommt vom Bauern in der Region“, erklärt El Ouariachi das Prinzip. Aktuell sucht Novum nach Erzeugern, die Süßkartoffeln anbauen möchten. „Durch das mittlerweile recht milde Klima könnte das Projekt Erfolg haben“, sagt der Novum-Chef.

Mohamed El Ouariachi, Geschäftsführer des Gemüselieferanten Novum, achtet ganz bewusst darauf nur Gemüse zu versenden, das in der Region angebaut wurde. Mohamed El Ouariachi, Geschäftsführer des Gemüselieferanten Novum, achtet ganz bewusst darauf nur Gemüse zu versenden, das in der Region angebaut wurde. (© 2016 Eric Remann)

Besserer Klang

Ob Früchte, Öl oder Molkereiprodukte: Kunden stellen ihre persönliche Frische-Kiste im Online-Shop von Novum selbst zusammen. Das Unternehmen kümmert sich um die virtuellen Verkaufsregale und kann so neue Produkte schnell ins Sortiment aufnehmen. Damit die Online-Abwicklung reibungslos abläuft, hat die Telekom die Geschwindigkeit der Internetleitung für Novum erhöht. Außerdem wurde eine neue internetgestützte Telefonanlage (Voice over IP) installiert.

"Der Klang und die Sprachqualität sind sehr viel besser geworden"

Mohamed El OuariachiGeschäftsführer Novum

Dank DeutschlandLAN Swyx, der Telefonanlage aus der Cloud können Im Büro begonnene Gespräche etwa in der Lagerhalle fortgeführt werden. Dank DeutschlandLAN Swyx, der Telefonanlage aus der Cloud können Im Büro begonnene Gespräche etwa in der Lagerhalle fortgeführt werden. (© 2016 Eric Remann)

Schlaue Telefonanlage

„DeutschlandLAN Swyx“ heißt die neue Telefonanlage aus der Cloud, die die gesamte Kommunikation im Unternehmen beschleunigt. „Im Büro begonnene Gespräche mit Kunden können dank schnurloser Headsets oder DECT Telefonen in der Packstraße der Lagerhalle oder vor der großen Wandkarte, auf der die Tagesrouten verzeichnet sind, fortgeführt werden“, erklärt Telekom Vertriebsmanager Bernd Möller.

"Technik und Software der Telefonanlage werden über hochsichere Rechenzentren der Telekom in Deutschland bereitgestellt."

Bernd MöllerVertriebsmanager Telekom

Anrufe kann die Assistenz am Computer weiterleiten und sieht dabei gleichzeitig, welcher Kollege zurzeit belegt und welcher frei ist. Weiterer Vorteil: Ist die Telefonanlage mit der Kunden-Datenbank verbunden, zeigt das System Mitarbeitern während eines Telefonats die vorhandenen Informationen zum Kunden direkt am PC-Bildschirm an.

Die Kunden von Novum sollem schon bald am heimischen Rechner online sehen können, wo sich der Fahrer befindet und wann die Frische-Kiste bei ihnen zu Hause eintreffen wird. Die Kunden von Novum sollem schon bald am heimischen Rechner online sehen können, wo sich der Fahrer befindet und wann die Frische-Kiste bei ihnen zu Hause eintreffen wird. (© 2016 Eric Remann)

Gemüselieferung live verfolgen

„Für uns war entscheidend, dass wir heute schon für die kommenden Jahre gewappnet sind“, sagt El Ouariachi und meint damit die Umstellung der Netze auf IP-Technik, die vor der Tür steht. „Die Telefonanlage aus der Cloud ist bereits IP-fähig und somit bestens für die Umstellung von IP-Anschlüssen vorbereitet“, sagt Novum-Chef El Ouariachi.

Stellt die Telekom die Netze auf das Internetprotokoll (IP) um, funktionieren bei Novum alle Geräte und Anwendungen über ein einheitliches Protokoll. „Intern arbeiten wir bereits mit dem Internetprotokoll“, sagt El Ouariachi. „Im nächsten Schritt möchten wir auch unsere externe Kommunikation umstellen.“ Davon sollen auch die Kunden profitieren. Am Rechner sollen sie künftig online sehen, wo sich der Fahrer befindet und wann die Frische-Kiste zu Hause eintreffen wird.

Das ist Novum

  • Name: Novum – Das Gemüseabo
  • Geschäftsführung: Mohamed El Ouariachi
  • Sitz: Bischofsheim
  • Mitarbeiter: 50
  • Kunden: 5.000

Problem
Novum wollte Lieferrouten verkürzen und alle Fahrzeuge im Blick haben. Zudem sollten Arbeitsprozesse in der Zentrale optimiert werden.

Lösung
M2M (Machine-2-Machine) Datenkarten der Telekom lassen Lieferfahrzeuge mit der Zentrale kommunizieren. Eine IP-fähige Telefonanlage aus der Cloud macht das Unternehmen fit für die Zukunft.

Fazit

Obst und Gemüse gelangt – dank optimierter Routen - noch schneller frisch zum Kunden. Dadurch spart der Gemüselieferant Zeit und Kosten und reduziert gleichzeitig die Umweltbelastung. Außerdem beschleunigt eine neue Telefonanlage Arbeitsprozesse.

Weiterführende Links zum Thema

MobilZeit – Datenerfassungssysteme

DeutschlandLAN: TK-Anlage aus dem Netz auf Basis Swyx

Broschüre DeutschlandLAN Swyx - Telekom (PDF)

Homepage Novum – Das Gemüseabo