Hochbegabt, präzise, zügig

Acht Millisekunden: Länger dauert es nicht, bis der Roboter auf einen neuen Befehl reagiert. Der mechanische Kollege mit den menschlichen Zügen, den die Telekom in diesem Jahr auf ihrem Stand der Hannover Messe zeigt, ist technisch hochbegabt, äußerst präzise, unermüdlich – und erledigt seine Jobs besonders zügig. Dank des neuen, hochleistungsfähigen Mobilfunkstandards 5G. Unternehmen, die auf die Vorteile der Digitalisierung und der smarten Fabrik setzen, sind auf diese verlässlich niedrigen Reaktionszeiten des Netzes künftig angewiesen. Ein wichtiger Grund, weshalb die Telekom Konnektivität zu einem Hauptthema auf der Industrieschau macht.

Viel Praxis statt reiner Theorie

Nicht nur gucken, auch anfassen: Mit diesem Selbstverständnis präsentiert die Telekom auf der Hannover Messe rund um das Thema Digitalisierung viel Praxis statt reiner Theorie. Neben dem Industrieroboter sind auf dem 800 Quadratmeter großen Telekom Stand (Halle 7, A40) konkrete Beispiele zu den Bereichen vernetzte Fabrik, Predictive Maintenance, intelligente Zulieferketten, Cloud, Konnektivität und Sicherheit zu sehen. Sie zeigen Besuchern der Weltleitmesse der Industrie, wie Unternehmen schon jetzt ganz konkret von digitalen Technologien profitieren.

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland, über Netzausbau, Narrowband IoT und Datensicherheit

Predictive Maintenance – Vorausschauende Wartung

In Hannover demonstriert die Telekom an ihrem Stand zum Thema vorausschauende Instandhaltung und Wartung (Predictive Maintenance), wie Unternehmen Verschleiß, Betriebskosten oder Produktivität ihrer Maschinen aus der Ferne überwachen können – etwa anhand eines ausgestellten IoT-Kühlschranks oder eines Schnelllauftores, das mit umfassender Sensorik ausgestattet und per Mobilfunk mit der „Cloud der Dinge“ verbunden ist.

Die Vorteile der digitalen Fernwartung für die Kunden: weniger ungeplante und damit kostspielige Produktionsausfälle, geringere Kosten, höhere Produktivität. Sensoren erfassen aktuelle Zustandsdaten und schicken sie in die Cloud, wo diese mit Normalwerten abgeglichen werden. Service-Techniker sind somit in der Lage, Maschinen zu einem Zeitpunkt zu warten, der im Vorfeld auf die Produktionszeiten der Kunden abgestimmt ist.

Das Internet der Dinge ermöglicht neue Geschäftsmodelle wie Condition Monitoring und Predictive Maintenance. Das Internet der Dinge ermöglicht neue Geschäftsmodelle wie Condition Monitoring und Predictive Maintenance. (© 2017 Deutsche Telekom )

Punktschweißroboter live am Messestand

Ein weiterer Schwerpunkt der Telekom in Hannover ist die Smart Factory – die Fabrik der Zukunft, die sich eigenständig organisiert und permanent dazulernt. Und auch hier wird die Digitalisierung greifbar – abermals dank „Kollege Roboter“: Am Messestand der Telekom zeigt unter anderem der POC Punktschweißroboter live, wie digitalisierte Service-Prozesse die Maschineneffizienz steigern und Produkte verbessern.

Ein weiterer Schwerpunkt der Telekom in Hannover ist die Smart Factory – die Fabrik der Zukunft, die sich eigenständig organisiert und permanent dazulernt. Ein weiterer Schwerpunkt der Telekom in Hannover ist die Smart Factory – die Fabrik der Zukunft, die sich eigenständig organisiert und permanent dazulernt. (© 2017 Deutsche Telekom )

Digitalisierte Lieferkette

Auch Produktion und Logistik lassen sich mit Supply-Chain-Management-Lösungen der Telekom vernetzen: Die digitalisierte Lieferkette veranschaulicht der Bonner Konzern auf einer interaktiven Tischplatte. Die Smart-Logistic-Lösung Roambee ist indes schon vor dem Start der Messe im Einsatz: Das Equipment der Telekom ist auf dem Weg nach Hannover mit Sensoren (Bees) ausgestattet – und lässt sich damit durchgehend in Echtzeit verfolgen. Am Messestand erfahren Besucher alle Einzelheiten darüber, wie sich der Logistikprozess beweglicher Güter mit Roambee überwachen lässt.

Sicher arbeiten in der deutschen Public Cloud

Wie Konstrukteure künftig arbeiten und was das mit der digitalen Datenwolke zu tun hat, erfahren Besucher im Themenbereich Cloud. Der dort aufgebaute Konstrukteursarbeitsplatz greift auf sogenannte „Product Lifecycle Management“-Lösungen aus der Open Telekom Cloud zu. In der sicheren deutschen Public Cloud lassen sich auch große Datenmengen analysieren. Anwender sparen so Investitionen in Hard- und Software. Einige Meter weiter berät die Telekom Messebesucher zum wichtigen Thema Security. Anwender erfahren hier, wie sie industrielle Netzwerke zuverlässig schützen, Schwachstellen analysieren und Firewalls integrieren.

Keine Industrie 4.0 ohne Netze

Doch kein Internet der Dinge, keine Industrie 4.0 und keine Machine-to-Machine-Kommunikation ohne Netze: Neben dem Mobilfunkstandard 5G präsentiert die Telekom auch die standardisierte NarrowBand-IoT-Technologie, die sich durch geringe Kosten, hohe Reichweite und verlässlichen Empfang auch innerhalb von Gebäuden auszeichnet.

NarrowBand IoT wird für die Industrie damit zu einem ähnlich wichtigen Netze-Thema wie 5G. Auch wenn nicht auszuschließen ist, dass „Kollege Roboter“ der Schmalbandtechnologie zumindest kurzzeitig die Show stiehlt.

Auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 präsentiert sich die Telekom in Halle 7, Stand A40.