Wie Unternehmen von Cloud Computing profitieren

Die drei Cloud-Arten kurz erklärt Bei Public Cloud liegen die Daten auf öffentlichen Servern. Private Cloud nutzt Server, auf die nur ein Kunde zugreift. Eine Hybrid Cloud ist die Zwischenlösung, wobei wenig sensible Inhalte auf öffentlichen und kritische Daten auf privaten Servern liegen.
Eine Datenwolke ermöglicht mehr Speicherplatz und Rechenleistung oder auch den ortsunabhängigen Zugriff auf Daten. Großer Vorteil bei der Buchung einer der Cloud-Arten über einen entsprechenden Anbieter ist, dass Unternehmen die nötige Hard- und Software nicht selbst anschaffen müssen. Das spart nicht nur Investitionskosten, sondern auch den Aufwand für die Wartung.

Wer Cloud Computing über einen Service nutzen möchte, kann dabei auf drei Modelle zurückgreifen: Public, Hybrid oder auch Private Cloud. Sie alle bieten dieselben Optionen, jedoch unterscheiden sich die Cloud-Arten bezüglich ihrer Anforderungen an die Sicherheit und ihrer Kosten.

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1. Public Cloud: Daten im öffentlichen Netz verwalten

Bei der Public Cloud handelt es sich um eine Datenwolke, die über einen öffentlich zugänglichen Server funktioniert. Hierbei vergeben die Anbieter Zugänge zu verschiedenen Wolken an beliebig viele Kunden. So laufen beispielsweise private Nutzer, die ihre Urlaubsbilder ablegen, über die gleichen Server wie große Organisation, die ihre sensiblen Firmendaten dort speichern.

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Ein Vorteil der Public Cloud ist, dass sie sich besonders schnell bedarfsgerecht einrichten lässt. Braucht es etwa noch mehr Speicherplatz als geplant? Dann kann die Firma einfach zusätzlichen buchen. Darüber hinaus ist diese Cloud-Art meist am günstigsten.

Allerdings hat die öffentliche Wolke auch ihre Nachteile. So gilt sie durch die multiplen Nutzer, aber auch wegen der oft unklaren Verteilung von Servern auf unterschiedliche Länder als wenig sicher. Dieses Risiko lässt sich jedoch einschränken, wenn das Unternehmen einen Anbieter wählt, bei dem es die Standorte der Server nachvollziehen kann.

Public Cloud zusammengefasst:

  • Lässt sich schnell bedarfsgerecht einrichten.
  • Ist die günstigste der drei Cloud-Arten.
  • Bedeutet oft ein höheres Sicherheitsrisiko.
Public Cloud Mit einer Datenwolke vom Cloud-Dienst sparen sich Unternehmen die Wartung der Software. (© 2018 Shutterstock / Rawpixel.com)

2. Private Cloud: Über abgeschirmte Server in die Wolke

Buchen Unternehmen bei einem Cloud-Dienst eine private Wolke, bekommen sie abgeschirmte Server, auf die andere keinen Zugriff haben. Der Vorteil: Die Daten sind besser geschützt als in einer Public Cloud, da keine weiteren Kunden darauf zugreifen.

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Dafür ist die Private Cloud aber häufig teurer als andere Cloud-Arten. Zudem lässt sich die persönliche Datenwolke weniger schnell und flexibel auf veränderte Bedürfnisse anpassen.

Private Cloud zusammengefasst:

  • Bringt besseren Schutz der Daten durch private Server.
  • Ist im Vergleich die teuerste der Cloud-Arten.
  • Ist weniger schnell und flexibel bei der Anpassung.

3. Hybrid Cloud: Kompromiss aus den Wolken

Diese Datenwolke besteht eigentlich aus mehreren, denn sie verbindet Public und Private Cloud miteinander. Dabei befinden sich einige Daten der Firma in einer öffentlichen und andere in einer privaten Wolke.

Das Modell verbindet demnach die Flexibilität und die oft geringeren Kosten der Public Cloud mit der Absicherung der Daten bei einer Private Cloud. Dabei landen für das Unternehmen eher kritische Daten in der privaten, während weniger sensible Inhalte in der öffentlichen Wolke abgelegt werden. In der Hybrid Cloud können die Anwender aber jederzeit zwischen den Cloud-Arten wechseln, ohne davon beim Arbeiten beeinträchtigt zu werden.

Die neue, von der Telekom initiierte Studie „Hybrid Cloud im deutschen Mittelstand“ gibt einen Überblick über aktuell geplante Cloud-Strategien, bereits in mittelständischen Unternehmen im Einsatz befindliche Cloud Lösungen und welchen Mehrwert Cloud Computing für die Unternehmen hat. So kam zum Beispiel heraus, dass Sicherheits- und Compliance-Aspekte für 57 Prozent der befragten Unternehmer ein Hemmnis bei der hybriden Cloud-Nutzung darstellen. Und über die Hälfte benötigt mehr Beratung, um Hybrid Cloud Services im Unternehmen voranzutreiben. Die gesamte Studie steht hier kostenlos zum Download bereit. 

Hybrid Cloud zusammengefasst:

  • Verbindet sichere Private Cloud mit günstiger Public Cloud.
  • Liegt im preislichen Mittelfeld.
  • Ist nur teilweise auf privaten, sehr sicheren Servern angelegt.