Ob Öl, Gas oder Strom – als Energieversorger beliefert das Traditionsunternehmen Mundt GmbH Kunden in der Region Hannover und Magdeburg seit mehr als einem halben Jahrhundert mit Mineralöl und Schmierstoffen. Mittlerweile gibt es sechs Niederlassungen, außerdem betreibt die Familienfirma unter dem Namen „M1“ 35 Tankstellen. Der Umsatz wächst, das Geschäft läuft gut, die Mitarbeiterzahl steigt. „Leider knubbelten sich bald die Kollegen in der Zentrale“, räumt Geschäftsführer Helmut Klaassen-von Nitzsch ein. „Wir wollten wachsen, doch mit dem Einstellen neuer Kollegen war es eben nicht getan“, sagt er. Auch die Server, die ebenfalls in der Zentrale standen, waren mittlerweile am Ende ihrer Kapazität. Schnell war also klar: Die Zentrale der Mundt GmbH braucht dringend mehr Platz und muss aufrüsten.

Modernisierung nötig

Ein neues Gebäude wurde schnell in der Davenstedter Straße gefunden. Nun stand das Unternehmen vor der nächsten Entscheidung: Was tun mit der IT? Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles über die Server in der alten Zentrale. Sämtliche Niederlassungen und Tankstellen waren daran angeschlossen. „Wir dachten bisher, eigene Server hätten viele Vorteile. In Wahrheit entwickelte sich unsere IT aber zum regelrechten Performance-Killer“, erklärt Klaassen-von Nitzsch. „Um Wartung und Betrieb des Systems kümmerten wir uns selbst. Bei Störungen oder Ausfällen war die IT-Abteilung aber ganz auf sich gestellt.“ Und das Schlimmste: Probleme in der Zentrale wirkten sich sofort auf das ganze Firmennetzwerk aus. „Hatten wir einen Stromausfall in Hannover, waren auch die Standorte in Magdeburg, Barsinghausen und Braunschweig platt. Keiner konnte mehr arbeiten“, erinnert sich der Mundt-Geschäftsführer.

Der Umzug war die perfekte Gelegenheit, mit der IT neue Wege zu gehen – und zwar in Richtung Virtualisierung. Am Anfang stand ein simpler Kostenvergleich: Wie teuer werden große EDV-Räume für eigene Server im neuen Gebäude – inklusive Brandschutz, Notstromaggregat und Redundanzen – im Vergleich zur Private Cloud der Telekom?

"Nachdem wir das durchgerechnet hatten, war die Frage schnell geklärt. Für uns hieß es: ab in die Cloud."

Helmut Klaassen-von Nitzsch
Geschäftsführer Mundt GmbH
Helmut Klaassen-von Nitzsch Helmut Klaassen-von Nitzsch (© 2016 Jan Greune)

Produktiver mit der Private Cloud

Die gesamte Serverinfrastruktur wurde kurzerhand in das Rechenzentrum von Telekom Partner Net@vision verlagert. Alle Standorte inklusive der Tankstellen sind inzwischen über zuverlässige und sichere Leitungen der Telekom mit den Servern verbunden. Um jederzeit eine schnelle Verbindung sicherzustellen, wurden außerdem LTE-Router implementiert. Der Vorteil: Fällt eine Leitung aus, schaltet das System direkt auf LTE um, bis die Störung behoben ist. Für Mundt bedeutet das: Keine Ausfälle mehr dank Hochverfügbarkeit der Leitungen.

Auch die Telefonanlage wurde bei der Modernisierungsaktion digitalisiert. Damit sind jetzt alle Mitarbeiter telefonisch extrem flexibel: Sie können sich jederzeit mit ihrem eigenen Profil inklusive ihrer persönlichen Durchwahl ins System einloggen. „Wenn sich die Kollegen irgendwann mal wieder im Büro knubbeln sollten, können sie theoretisch einfach ihren Laptop zusammenklappen und von zuhause aus weiterarbeiten. Ihre Bürotelefonnummer nehmen sie dann ja ebenfalls mit“, freut sich Klaassen-von Nitzsch.

Künftig jedes Jahr kosten sparen

Der Umzug hat sich für die Mundt GmbH auch finanziell gelohnt: Heute spart das Unternehmen dank der Migration seiner Server in die Cloud rund 22.000 Euro jedes Jahr im Vergleich zum eigenen Rechenzentrum. Logisch: Schließlich fallen Anschaffung, Betrieb und Wartung eigener Server weg. Für die Zukunft ist der Energielieferant mit der Cloudlösung bestens gerüstet. Denn IT-Ressourcen bucht Mundt flexibel nach Bedarf. Dem weiteren Wachstumskurs steht also zumindest in Sachen IT nichts mehr im Wege.

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