1. Wearables heben die Distanz zwischen Mensch und Technik auf

So dicht wie ein Wearable ist uns noch kein Gerät auf die Pelle gerückt. Da wir die Gadgets direkt am Körper tragen, wird die Distanz zwischen Mensch und Technik fast vollkommen aufgehoben. Kein lästiges Kramen in der Handtasche, kein Rumwischen auf dem Display: Der User muss die Wearables nicht suchen – sie sind immer da. Da erfolgt auch die Handhabung viel intuitiver als beim Smartphone. Am besten lässt sich das im Zuge von Mobile Payment nachvollziehen. Den Bezahlvorgang wird es zukünftig auch für Wearables geben. Eine Armbewegung reicht, um die Rechnung im Restaurant oder an der Supermarktkasse zu begleichen.

2.  Wearables liefern noch personalisiertere Angebote

Ein Beispiel: Ein Kunde betritt Ihr Geschäft und erhält auf seinem Wearable eine Push-Nachricht zu den neuesten Angeboten. Dabei berücksichtigt die Zukunftstechnologie auch kontextuelle Umstände wie die Kaufhistorie oder den Pulsschlag des Konsumenten. Da uns Wearables unauffällig durch den Tag begleiten, werden seine Benachrichtigungen auch nicht als nervige Werbung empfunden.

3. Wearables ermöglichen neue Geschäftsmodelle

Die gute Nachricht: Wearables verhelfen auch mittelständischen Unternehmen zu neuen Geschäftsmodellen. Sie wollen wissen, was mit der Zukunftstechnologie businessmäßig alles möglich ist?

  • Technikaffine Unternehmen machen traditionellen Finanzdienstleistern mit mobilem und kontaktlosem Bezahlen Konkurrenz. Ein wichtiger Player ist zum Beispiel iZettle.
  • Versicherungen und Krankenkassen machen die Höhe der Beiträge vom Lebensstil der Kunden abhängig. Dieser wir anhand von Fitnesstrackern aufgezeichnet. Die Folge: Wer gesünder lebt, bezahlt auch niedrigere Krankenkassenbeiträge.
  • Unternehmen können Kunden abhängig von Stimmungslage und Pulsfrequenz mit kontextrelevanten Dienstleistungen versorgen. Wer zu Hause gelangweilt auf der Couch sitzt, bekommt zum Beispiel ein Abo für einen Streamingdienst angeboten.

4. Wearables killen den großen Display

Die großen Bildschirme der Smartphones und Tablets haben ausgedient. Wearables kommen mit einer kleinen Displaygröße aus – zumal wichtige Informationen auch via Augmented Reality auf einer Datenbrille eingeblendet werden. Dank der Zukunftstechnologie tippen Nutzer nicht mehr auf dem Display herum, sondern steuern die intelligenten Geräte via Sprache, Gestik oder Mimik.

5. Wearables werden Big Data auf das nächste Level heben

Mithilfe der Wearables sammeln Unternehmen sehr viele Informationen über das Kundenverhalten. Werden die Daten richtig ausgewertet, lassen sich noch individuellere Lösungen gestalten. Voraussetzung dafür: Die Anforderungen des gesetzlichen Datenschutzes sind einzuhalten. Außerdem gilt es, bei der Datensammlung transparent vorzugehen und dem Konsumenten den Nutzen von Big Data für seinen Alltag zu erklären. Nur so werden sich die Kunden der Zukunftstechnologie öffnen und sie intensiv nutzen.

Weiterführende Links: 

  • Zukunftstechnologie: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat die obigen Thesen zur künftigen Nutzung von Wearables noch detaillierter in einem Positionspapier beschrieben.
  • In diesem Video sehen Sie, wie Wearables Ihre Mitarbeiter produktiver machen.