3D-Druck ist in aller Munde. Kein Wunder, denn Erstaunliches ist mit der neuen Technologie möglich: Ob eine Brücke in Amsterdam, eine Menschmaschine in Hildesheim oder eine ganze Luxusvilla in China  – 3D-Drucker und ihre Erzeugnisse faszinieren. Zumindest was die Formen und Dimensionen anbelangt. Im Hinblick auf die Farbe zeigte sich die Zukunftstechnologie bislang allerdings ausbaufähig.

Hier haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts jetzt angesetzt und eine Software mit dem Namen "Cuttlefish" entwickelt. Der Name stammt vom Tintenfisch und bezieht sich auf seine Fähigkeit, sich perfekt an seine Umgebung durch Änderung seiner Form und Farbe anzupassen. Das Ergebnis der neuen Software: Fast täuschend echte 3D-Drucke, die nicht nur in Form, sondern auch in Farbe ihren realen Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen.

Ihre Software präsentieren die Fraunhofer-Wissenschaftler übrigens auch auf der weltweit größten Konferenz der technischen Farbwissenschaften, der IS&T Color and Imaging Conference. Dort treffen sich vom 19. bis zum 23. Oktober 2015 Wissenschaftler und namhafte Vertreter der technischen Farbwissenschaften in Darmstadt.

Weiterführende Links:

  • Auf mDM berichtet eine Unternehmerin, wie sie sich immer wieder neu erfand und mit 3D-Druck den Durchbruch schaffte.
  • Weitere Informationen zu Cuttlefish finden Sie direkt beim Fraunhofer-Institut.