Erledigt dieser humanoide Roboter in Zukunft filigrane Aufgaben in Haushalt, Büro oder in der Produktion? Das nötige Fingerspitzengefühl dafür hätte er auf jeden Fall. Wie das obige Video zeigt, kann der Roboter auch zerbrechliche  Alltagsgegenstände greifen, umklammern und hochheben – ohne sie zu ramponieren. Sogar ein rohes Ei oder dünnes Papier erfasst der digitale Helfer überlegt und behutsam.

Möglich machen dies die feinen Finger aus Silikonkautschuk. Die Greifer kommen aus dem 3D-Drucker und sind stabil und flexibel zugleich. Entwickelt wird diese Zukunftstechnologie momentan im Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory des MIT. Die Wissenschaftler wollen dem humanoiden Roboter auch künstliche Intelligenz beibringen.

Der Forscher Robert Katzschmann erklärt auf dem Portal Phys.org: "Wenn der Mensch mit verbundenen Augen einen Gegenstand mit seinen Händen erfasst, dann kann er immer noch fühlen und verstehen, was es ist. Diese Fähigkeit sollen auch unsere Roboter erhalten."

Wenn der Roboter einen ihm unbekannten Gegenstand nimmt, dann senden seine Finger die Informationen über dessen Form und Krümmung an sein "Gehirn". Dort vergleicht ein Algorithmus die neuen Daten mit Informationen über schon – auch im Wortsinn – erfasste Objekte. Infolgedessen lernt der digitale Kollege, Gegenstände in allen Größen und Formen mit der richtigen Sensibilität zu greifen.

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