Im Büro hat es mal wieder etwas länger gedauert, der Kühlschrank zu Hause ist fast leer, die Läden schließen gleich – jetzt muss es schnell gehen. Doch wer nach Feierabend und vor Ladenschluss noch ein paar Einkäufe erledigen will, braucht Zeit und Nerven für die Suche nach einem Parkplatz. Den könnten Autofahrer künftig schnell und entspannt finden – mithilfe eines smarten Parking-Services, der sie in Echtzeit über freie Parkplätze informiert und auf dem kürzesten Weg zur sehnsüchtig gesuchten Lücke lotst. Auf Parkplätzen angebrachte Sensoren kommunizieren über eine App mit den Fahrzeuglenkern und weisen den Weg zum nächsten freien Platz. Und in Hamburg wird die Stadtverwaltung bis zu 11.000 öffentliche und private Parkplätze und Parkhäuser digitalisieren – mithilfe der NB-IoT-Technologie der Deutschen Telekom. Weitere deutsche Städte führen in ihrer City Smart-Parking-Lösungen ein und bieten sogar die Möglichkeit, einen Parkplatz für eine bestimmte Uhrzeit vorab zu reservieren.

Auch die Müllabfuhr wird durch IoT smart: Das zeigt die Telekom in einem Projekt mit dem kroatischen Unternehmen EcoMobile. Sensoren in den Abfallbehältern liefern via NB-IoT den Empfängern am Heck des Müllwagens Informationen über den jeweiligen Haushalt, den beauftragten Dienst und den aktuellen Füllstand der Behälter. Anschließend gelangen die Daten auf sicherem Weg in eine Cloud-Datenbank und von dort automatisch in das ERP-Programm (Enterprise Resource Planning) der kommunalen Müllabfuhr. So lassen sich Mülltonnen nach Bedarf anstatt nach starren Zeitplänen leeren.

Eine Fülle an Einsatzgebieten für NB-IoT-Netze

Dies sind nur zwei Beispiele aus einer breiten Anwendungspalette für Schmalbandlösungen. Ob Smart Metering für Gas- und Wasserzähler, Container-Tracking und Überwachung von Gastanks in Transport und Logistik, NB-IoT für Paletten und Pipelines in der Industrie oder die Überwachung von Wäldern, Feldern und Nutztieren in Forst- und Landwirtschaft: NB-IoT lässt sich äußerst vielfältig einsetzen – und die Netze der Telekom sind bereit dafür. Bereits abgeschlossen ist der landesweite Rollout in den Niederlanden, der weitere Ausbau in Deutschland macht gute Fortschritte. Und in Griechenland, Polen, Ungarn, Österreich, der Slowakei und Kroatien geht die Ausdehnung der NB-IoT-Netze ebenso zügig voran.

Geringer Energiebedarf, hohe Reichweite, niedrige Kosten: NarrowBand IoT bietet zahlreichen Branchen ganz neue Möglichkeiten. Geringer Energiebedarf, hohe Reichweite, niedrige Kosten: NarrowBand IoT bietet zahlreichen Branchen ganz neue Möglichkeiten. (© 2017 Telekom )

Für mittelständische Unternehmen bietet NB-IoT zahlreiche Vorteile. Ein geringer Bandbreitenbedarf und Sensoren mit langen Batterielaufzeiten halten die Kosten niedrig. Hinzu kommen eine hohe Signalstärke mit einer guten Durchdringung in Gebäuden und eine Reichweite von mehr als zehn Kilometern. Darüber hinaus nutzen Unternehmen mit NB-IoT eine Funktechnologie auf Basis des weltweit anerkannten 3GPP-Standards. So eröffnet NarrowBand-IoT neue Geschäftsmodelle und Massenanwendungen in einer sicheren Betriebsumgebung.

Servicepakete für NB-IoT – nach Bedarf mit oder ohne Cloud

Mit den NB-IoT-Access-Lösungen der Telekom erhalten Kunden die passende Starthilfe, um die Einführung von NB-IoT-Anwendungen zu beschleunigen: „NB-IoT Access“ stellt ein schlankes NB-IoT-Paket zur Vernetzung von Geräten bereit. „NB-IoT Access & Cloud der Dinge“ bietet über die Gerätevernetzung hinaus die Telekom IoT-Plattform „Cloud der Dinge“ für das Geräte- und Datenmanagement.
„NB-IoT Access“ ist ab 199 Euro erhältlich und umfasst bei einer Laufzeit von sechs Monaten bis zu 25 SIM-Karten mit jeweils 500 kB, die im deutschen NB-IoT-Netz gebündelt sind. Optional buchen Unternehmen eine private APN (Access Point Name, Zugangspunkt) mit IPsec-Key-Verschlüsselung hinzu. Das Starterpaket „NB-IoT Access & Cloud der Dinge“ ist ab 299 Euro erhältlich und enthält zusätzlich den direkten Zugang zur Telekom Plattform „Cloud der Dinge“.