„Adidas Futurecraft 4D" aus dem 3D-Drucker

Adidas hat mit der Serienproduktion eines Sportschuhs aus dem 3D-Drucker begonnen. Spätestens im Dezember sollen mehr als 5.000 Paar Schuhe des Modells „Adidas Futurecraft 4D“ offiziell in den Handel gelangen, berichtet „t3n.de“ mit Bezug auf „Sneaker News“. Die Schuhe werden in der sogenannten Speedfactory im deutschen Ansbach hergestellt – und nicht wie sonst überwiegend üblich in Asien. Das Unternehmen wolle durch die Standortwahl und die Automatisierung schneller auf Trends und Kundenwünsche reagieren können.

Durch die 3D-Drucktechnik profitiere die Mittelsohle, die aus flüssigem Kunstharz gehoben und langsam aufgebaut werden soll. Jeder einzelne Punkt der Sohle könne beeinflusst und gesondert auf die Füße des Käufers angepasst werden, wenn dieser seine Bewegungsdaten vorher zur Verfügung gestellt hat.

Speedfactory fast vollautomatisiert

Neben dem 3D-Druck werden in der Speedfactory aber auch noch andere Herstellungsverfahren angewandt. Insgesamt sollen in Ansbach und einem weiteren Werk in den USA mittelfristig in jedem Jahr rund eine halbe Million Schuhe fast vollautomatisiert hergestellt werden. Die Aufgabe der Mitarbeiter beschränke sich auf die Überwachung und Wartung der Maschinen, einige wenige Schritte würden noch Handarbeit erfordern.