10.000 Besucher auf der re:publica lauschten 950 Vorträgen

Mit einem Besucherrekord ist die re:publica 2018 am Freitag zu Ende gegangen. Über drei Tage verteilt kamen rund 10.000 Besucher zu der Digitalkonferenz nach Berlin. Insgesamt wurden 500 Stunden Programm mit 950 Vortragenden aus aller Welt geboten.

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Schwerpunkt waren aktuelle Themen in der digitalen Gesellschaft, die in diesem Jahr unter dem Motto "POP" gebündelt wurden. Mit dieser Bezeichnung würde zum einen der im Internet präsente Populismus aufgegriffen, zum anderen soll das Motto schlichtweg für "Power of People“ stehen, erklärten die Veranstalter. Ziel der re:publica war es, die digitale Populärkultur in all ihren Facetten vorzustellen.

Schwerpunktthemen Datenschutz und Künstliche Intelligenz

Neben Diskussionen, die sich dem Trend zur Eskalation in den sozialen Medien widmeten, standen nach dem Datenskandal um Facebook auch digitale Freiheitsrechte weit oben auf der Agenda. Auf anderen Bühnen kam zur Sprache, wie Startups Städte mitgestalten und welchen Einfluss sie auf die Stadtentwicklung nehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf Arbeits- und Lebenswelt. Whistleblowerin und Stargast der re:publica, Chelsea Manning, warnte davor, immer mehr Entscheidungen im Netz Algorithmen und selbstlernenden Maschinen zu überlassen. Denn diese seien keineswegs neutral.