Digitale Agenda 2020: Das steht auf dem Plan

Was sind die fünf wichtigsten Ziele deutscher Unternehmen auf dem Weg der digitalen Transformation? Das wollte der IT-Dienstleister DXC Technology wissen. In seinem Auftrag hat ein Marktforschungsinstitut dazu 300 hiesige Führungskräfte befragt. Die Ergebnisse liegen jetzt in der Studie „Digitale Agenda 2020“ vor. Demnach sind für die Entscheider folgende Aufgaben wichtig beziehungsweise sehr wichtig:

  • Sicherheit, um die Firma vor digitalen Risiken zu schützen (49 Prozent)
  • Digitale Prozessautomatisierung und Optimierung (47 Prozent)
  • Sammlung und Auswertung von Daten (46 Prozent)
  • Neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln (42 Prozent)
  • Aufbau neuer digitaler Plattformen für die Unterstützung neuer Geschäftsmodelle (41 Prozent)

„Stolperstein“: Umsetzen neuer Geschäftsmodelle

Die „Digitale Agenda 2020“ hat aber nicht nur die wichtigsten Digitalisierungsziele zusammengestellt. Sie zeigt auch, vor welchen großen Herausforderungen die Manager stehen. Dazu zählt vor allem die Zusammenarbeit von Mitarbeitern über klassische Abteilungsgrenzen hinweg (60 Prozent). Ein weiterer Knackpunkt ist die praktische Umsetzung von Vorhaben. Es hapere daran, digitale Visionen in konkretes Handeln umzusetzen, wie Dr. Martin Eldracher, Head of Consulting bei DXC Technology, Nord- und Zentraleuropa, bemerkt. Das sei besonders bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle ein „Stolperstein“. Hierzu sagt Eldracher:

„Nur neun Prozent attestieren dem eigenen Haus einen exzellenten Reifegrad.“

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Dabei hapere es nicht an guten Ideen. Laut „Digitale Agenda 2020“ sind 57 Prozent der Befragten mit vielen Vorschlägen der Mitarbeiter für Projekte zufrieden.