Die Politik muss die E-Mobilität vorantreiben

Ob der Durchbruch für Elektroautos kommt oder nicht, liegt hauptsächlich an der Politik. So sehen es die 1.007 Bundesbürger ab 18 Jahren, die der Digitalverband Bitkom zu dem Thema repräsentativ befragen ließ. Demnach nehmen 42 Prozent der Menschen in Deutschland die Politik hier in die Pflicht. Knapp dahinter (40 Prozent) machen sie die Automobilhersteller für den Erfolg der E-Mobilität maßgeblich verantwortlich. Die Bevölkerung selbst traut sich selbst nur zu drei Prozent und den Automobilclubs zu zwei Prozent einen entscheidenden Einfluss zu.

Ladesäulen ganz oben auf der Wunschliste

Damit die Verbreitung von Elektroautos in Fahrt kommt, wünschen sich die Bundesbürger von der Politik:

  • mehr Ladesäulen und Elektrotankstellen (74 Prozent)
  • finanzielle Anreize wie höhere Kaufprämien (48 Prozent)
  • Steuerprivilegien für E-Mobile (45 Prozent)
  • Abwrackprämie für Autos mit Verbrennungsmotor (19 Prozent)
  • Vorteile im Straßenverkehr für E-Autos, etwa kostenloses Parken oder die Erlaubnis zur Nutzung von Busspuren (36 Prozent)
  • Quote für E-Autos (acht Prozent)
  • Fahrverbote für Autos mit Verbrennungsmotor (acht Prozent)

Weniger Lärm, mehr Fahrverbote

Der Bitkom wollte auch wissen, wie sich das Leben durch die E-Mobilität verändern wird. Die Antworten zeigen, dass drei Viertel (76 Prozent) der Bundesbürger bis 2030 mit weniger Verkehrslärm und Umweltverschmutzung in den Ballungsräumen rechnen. 65 Prozent erwarten ein flächendeckendes Netz von Ladesäulen und E-Tankstellen. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) sagt günstigere Preise für Elektroautos voraus und 54 Prozent rechnen bis dahin mit einem innerstädtischen Fahrverbot für Autos mit Verbrennungsmotor.

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