Seit Jahrzehnten gilt die Elektronikmesse IFA unter dem Berliner Funkturm als Showmesse der Superlative für die Unterhaltungselektronikbranche. Die Messe bietet jedoch Konsumenten und Fachbesuchern wesentlich mehr als TV-Geräte, Hifi-Anlagen und Kühlschränke. Seit einigen Jahren wurde das Angebot jenseits der braunen und weißen Ware auf Tablets, Rechner und Spielkonsolen und seit dem letzten Jahr auf das Thema Smart Home ordentlich erweitert. Mit Lenovo, Samsung, Sony und Huawei kommen gleich vier Schwergewichte der Elektronikbranche an die Spree. Auch die Deutsche Telekom ist mit einem Stand in Halle 21a vertreten und wird großzügige Flatrates und Mobilfunktarife vorstellen.

Neuheiten gibt es auch im Bereich Smart Home: Dort wird das neue Modell der QIVICON als  Steuerungszentrale. vorgestellt. Die SmartHome Base 2.0 verwaltet und steuert verbundene Geräte unterschiedlicher Marken in Haus und Garten per App über Smartphones oder Tablets. Sie kommuniziert dank zusätzlich enthaltener Funkprotokolle mit vielen weiteren Produktfamilien renommierter Hersteller. In der für den deutschen Markt vorgesehenen Version werden bereits die Funkprotokolle HomeMatic, Homematic IP sowie ZigBee Pro enthalten sein – und auch DECT ULE ist bereits eingebaut.

Neue Home Base 2.0: Die Verbindung zu DSL-Routern lässt sich jetzt auch kabellos über WLAN. herstellen. Neue Home Base 2.0: Die Verbindung zu DSL-Routern lässt sich jetzt auch kabellos über WLAN. herstellen. (© 2016 Telekom)

Bei Bedarf können Nutzer zusätzliche Funkprotokolle per USB-Stick erweitern, sobald das jeweilige Protokoll von der Smart Home Plattform QIVICON unterstützt wird. Was alles im Magenta SmartHome möglich ist, können sich interessierte Kunden am Telekom-Stand praktisch vorführen lassen.

Die IFA ein voller Erfolg: 2016 ist das Berliner Messegelände komplett ausgebucht. Die IFA ein voller Erfolg: 2016 ist das Berliner Messegelände komplett ausgebucht. (© 2016 IFA Berlin)

Gut besucht

2016 ist das Berliner Messegelände komplett ausgebucht. „Wir werden die Ausstellerzahl des vorigen Jahres übertreffen“, freut sich IFA-Chef Jens Heithecker. Erstmals weicht die Berliner Messe als Ausrichter auf eine zusätzliche Veranstaltungsfläche in der Hauptstadt aus. In der Station Berlin – einem ehemaligen Postbahnhof, in dem zuletzt die re:publica stattfand – hat die Messe einen Marktplatz für Fachbesucher eingerichtet.

Global Markets in der Station

Über 300 Aussteller aus Europa und Asien werden hier erwartet, die sich und ihre Produkte auf den rund 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Station präsentieren.

Auf den IFA Global Markets sollen Zulieferer und Hersteller mit Auftraggebern aus der Elektronikbranche zusammenkommen. „Es ist das erste Mal, dass wir uns aus dem Schlagschatten des Funkturms wegbewegen", erklärte Messe-CEO Christian Göke. Mit dem vor drei Jahren eingeweihten Citycube ist ebenfalls eine neue Fläche hinzugekommen.

Messe-CEO Christian Göke freut sich darüber das erstmals bei der IFA Zulieferer und Hersteller mit Auftraggebern aus der Elektronikbranche zusammentreffen. Messe-CEO Christian Göke freut sich darüber das erstmals bei der IFA Zulieferer und Hersteller mit Auftraggebern aus der Elektronikbranche zusammentreffen. (© 2016 IFA Berlin)

Startups und neue Ideen

Inzwischen eine feste Größe auf der Messe ist der Zukunftsbereich TecWatch in Halle 11.1. Hier zeigen junge Unternehmen ihre Ideen und Innovationen. „Hier gibt es Dinge zu sehen, die in fünf Jahren für die Branche Realität werden“, verspricht Hans-Joachim Kamp, Chef des Branchenverbands gfu. Zu den Themen der TecWatch zählen in diesem Jahr Smart Home, Virtual Reality, Mobilitätsprodukte und Autonome Maschinen.

Dem Thema Smart Home widmet die IFA in diesem Jahr zudem einen eigenen Ausstellungsbereich. „Der Markt geht jetzt richtig los“, meint Heithecker. In Halle 6.2 zeigen über 40 Aussteller aus 15 Ländern ihre Produkte rund um Smart Living.

Noch vor zwei Jahren wollten die Veranstalter kaum etwas davon wissen. Heute stellen sie das vernetzte Haus zunehmend in den Vordergrund. Experten wollen erkannt haben, dass es Verbrauchern vor allem um Einzellösungen geht, etwa für Sicherheit, Licht oder Energiesparen, mehr denn je um Komplettangebote fürs ganze Haus.

Dennoch ist das Thema der Digitalisierung überall spürbar: Hersteller wie Samsung, Miele und Bosch zeigen Waschmaschinen, die das Pulver selbst nachbestellen, sobald die Packung leer ist. Es gibt Küchenmaschinen mit speziellen Sensoren, die automatisch das Kneten stoppen, wenn der Teig die richtige Konsistenz erreicht hat. Smarte Kaffeeautomaten besitzen jetzt WLAN und können per Smartphone-App programmiert und bedient werden. Sogar vor Rollatoren macht die Digitalisierung nicht Halt: Mit 3-D-Stereokameras aufgerüstet, können die Gehhilfen Menschen künftig besser unterstützen.

Neue Flatrates der Telekom

Die Telekom stellt neue Flatrates und Tarif-Optionen für Mobilfunkkunden vor. Mit der neuen DayFlat unlimited lassen sich jetzt über das Mobilfunknetz unbegrenzt im Internet surfen sowie Filme, Musik und Videos streamen, ohne das Inklusiv-Volumen des Tarifes zu verbrauchen. Auch lassen sich mit Smartphone oder Tablet von unterwegs selbst größte Datenmengen abrufen und versenden.

Der neue Tages-Pass mit unbegrenzter Daten-Flat lässt sich für 4,95 Euro flexibel zu jedem MagentaMobil Vertrag und für 9,95 Euro in den Data Comfort Tarifen hinzubuchen und ist 24 Stunden gültig. „Das neue Angebot ist einzigartig im Markt und bietet unseren Kunden die Möglichkeit, 24 Stunden lang ganz ohne Limit zu surfen und datenintensive Dienste zu nutzen und so beispielsweise Musik oder Videos zu streamen, ohne das im Vertrag enthaltene Datenvolumen anzutasten“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland.

Auch für reisende Vieltelefonierer gibt es ein besonderes Schmankerl: Mit MagentaMobil XL Premium bietet die Telekom den ersten Mobilfunktarif im deutschen Markt mit Daten-Full-Flat. Für monatlich 199,95 Euro enthält der neue Premium-Tarif eine Vielzahl von Vorteilen, unter anderem das Paket „EU-Flat Plus“ inklusive USA, Kanada und Türkei. Kunden können ihre Full Flats mit zusätzlichen Multi-SIM-Karten auf bis zu drei Endgeräten nutzen.

Zum Start der IFA erhöht die Telekom auch die Geschwindigkeit in allen LTE-fähigen Mobilfunk-Laufzeit-Tarifen ohne Mehrkosten auf LTE Max. Wie in der Vergangenheit profitieren auch in diesem Fall die Bestandskunden von der Tarifaufwertung. Damit surfen sie mit bis zu 300 MBit/s mobil im LTE-Netz der Telekom.

Selbst Kunden mit älteren Mobilfunkverträgen oder Endgeräten dürfen sich auf mehr Tempo freuen: Im 3G-Netz erhöht sich die Geschwindigkeit automatisch auf bis zu 42,2 MBit/s. Bei Zubuchung der Option SpeedOn wird selbstverständlich die maximal mögliche Geschwindigkeit übernommen.

So stimmt es wirklich, was die Messe als Losung herausgegeben hat: Gehste hier lang, weißte Bescheid!

Erleben Sie Produkte und Dienstleistungen der Telekom während der IFA in Berlin vom 02. bis 07. September live auf dem Stand in Halle 21a.